Versteckspiel ND
| Eingestellt: | 2006-01-16 |
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| KP © | |
| Gleiche Situation, gleiche Düne, gleiches Tier Helgoland 01/2006 ca 2 Wochen alte junge Kegelrobbe. D70 70-180mm Makro @180mm offene Blende ISO 400 TTL Aufhellblitz korrigiert auf -1,7 LW. Der Kleine hatte gerade seinen Mittagsschlaf zwischen den ersten Dünen beendet und schaute nun neugierig, was die Fotografen denn da so treiben. (Ich hoffe, ich bin jetzt mit den Tücken der unterschiedlichen Monitore besser zurecht gekommen...und es entsteht kein Grauschleier, auch wenn das Wetter trübe war) |
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| Größe | 150.2 kB 800 x 532 Pixel. |
| Ansichten: | 3 durch Benutzer398 durch Gäste578 im alten Zähler |
| Rubrik Säugetiere: | |
Danke Klaus....
Ich bin sehr begeistert, welche Einstellung Du zu dem Thema hast. Verzeihe bitte meine als 'bösen Verdacht' misszuverstehnden Fragen.... (war nicht böse gemeint, aber Du hast sie ja auch richtig verstanden
Mit diesem Wissen finde ich die Fotos nicht nur schön, sondern jetzt auch sehr gut und sie gefallen mir. 'Gefallen' oder 'Missfallen' hängen bei mir doch sehr mit den Aufnahmeumständen zusammen, wenn Du verstehst, was ich meine.... Ein noch so schönes perfektes Naturfoto 'fällt bei mir durch', wenn es 'ohne Rücksicht auf Verluste' entstanden ist! Bei Dir offensichtlich keine Gefahr! (Und auch sonst habe ich nie den Eindruck hier im Forum....). Sehr schön, dass es so ist!
Gruß, Thorsten
Naturschutz
Der Wurfplatz der Kegelrobben auf Helgoland wird (und das finde ich sehr gut so) intensiv vom Verein Jordsand begleitet und überwacht. Bei den beiden Fotos befand ich mich jeweils leicht unterhalb des Tieres auf dem Strand. Dieser Standort war mit den Betreuern von Jordsand abgestimmt.
Die Aufnameentfernung betrug in beiden Fällen ca. 3m. Nach den Fotos habe ich mich natürlich genauso vorsichtig entfernt, wie ich herangekommen war. Ich habe allerdings selbst gesehen und fotografiert, wie sich eine junge Kegelrobbe einem Fotografen auf ca. 1m angenähert hat, als dieser auf dem Bauch lag, auch die war neugierig.
Bez. des Blitzeinsatzes war die Frage sicherlich fotografisch gemeint. Ich habe in 3 Tagen auf Helgoland bei besch. Wetter ca. 700 Digitalfotos gemacht (die allermeisten mit 600mm Brennweite). Davon ca. 50 mit leichtem Aufhellblitz. Bei der auswertung muß ich (fotografisch) sagen, das bei den 50 Blitzbildern eine deutlich höhere Ausbeute war, als bei den anderen.
Wie gesagt, die Aufnahmeorte waren wie gesagt mit Jordsand abgestimmt, die Betreuer des Gebietes waren bei uns.
Was die Drohgebärden angeht, habe ich die Erfahrung gemacht, daß die jungen Robben durchaus unterschiedlich reagiert haben. Zwei von ihnen hatten den Weg blockiert und haben jeden angeschnauft, der sich ihnen auf mehr als 5 m genähert hat, wenn sie nicht gerade mit sich beschäftigt waren. Mein Fotoobjekt war dagegen so relaxt, das er trotz unserer Anwesenheit 2h Mittagsschlaf gehalten und danach für uns posiert hat. Ich habe noch ein Foto, auf dem er mit dem kleinen Tau spielt, was auf dem Gähnfoto aus dem Sand schaut. aus ähnlicher Entfernung aufgenommen. Spielen ist sicherlich keine Verhaltensweise, die ein Tier in einer (empfundenen) Bedrohungssituation zeigt.
Ich kann nur jedem empfehlen, sich vor dem Fotografieren an die Betreuer vom Jordsand zu wenden.
Klaus
Beide Deiner Bilder....
Fragen habe ich dazu aber andere (ist gut möglich, dass ich mich damit bei Dir unbeliebt mache....):
Wie weit warst Du bei 180mm Brennweite weg?
War der Blitz nötig?
Warst Du auf einem offentlich zugänglichen Weg in den Dünen?
Hat das Robbenbaby auf dem ersten Foto wirklich gegähnt oder gedroht?
Das das Robbenbaby 'neugierig schaute, was der Fotograf so treibt' sieht man.
Sorry, bevor ich nicht in den Fragen oben 'beruhigt' bin, sehe ich die Fotos leider mit sehr gemischten Gefühlen....
Gruß, Thorsten
Mich stört
Gruß Lukas
hast
gruss volker