Grüne Hölle ...
| Eingestellt: | 2009-07-02 |
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| ... mit rotem Teufelchen. Brauner Weichkäfer, aus dem Halmendickicht heraus schauend. |
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| Technik: | Canon 450D - MP-E 65mm - Reflektor - ISO 200 - Bl. 9 - 0,6s - Aperture / CS3: kaum was (... in Stufen verkleinert und geschärft; obwohl man das nicht zu machen braucht: Leitfaden EBV Teil V - jedenfalls herzlichen Dank an Toph für seine Super-Darstellung der Bildbearbeitung!) |
| Fotografischer Anspruch: | Fortgeschritten ? |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 256.5 kB 1000 x 667 Pixel. |
| Ansichten: | 5 durch Benutzer158 durch Gäste532 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | brauner weichkaefer kaefer lupenobjektiv rhagonycha fulva weichkaefer |
| Rubrik Wirbellose: | |
| Serie Portraits: | |
Re: Grüne Hölle ...
ich danke Euch ganz herzlich für die Beschäftigung mit diesem Bild!
Ganz besonders danke ich Jens für seinen Kommentar, den man sozusagen als Lehrbeispiel nehmen kann für einen Kommentar, der Kritikpunkte derart nett verpackt, dass es eine Freude ist, sie zu lesen - und der gleichzeitig auch die positiven Aspekte herüberbringt. Jens: Ich habe diesen Kommentar, der mir nun die Zusammenhänge zwischen Evolution und meinem Bild erklärt hat (ein Zusammenhang, den ich in dieser Klarheit noch nicht erkannt hatte !) bei einem gemeinsamen Bier zusammen mit Oli Richter gelesen und wir haben uns beide sehr gefreut und auf Dich angestossen!
Liebe Grüsse: Kai
Re: Grüne Hölle ...
so groß war die Resonanz auf dieses Bild nicht, aber wie soll man dieses Motiv besser in Szene setzen? Natürlich kann man eine seitliche Perspektive wählen und dabei eine Totalansicht oder einen Ausschnitt im Kopfbereich wählen, aber ein Frontalporträt halte auch ich für die bessere und bildwirksamere Alternative. Nun ist es wohl eher so, dass ein Brauner Weichkäfer kaum einen Betrachter vom Hocker reißt. Da hat es eine Libelle oder ein Schmetterling schon leichter; die Angehörigen letzterer Insektenordnungen geben als Motiv mehr her.
Der Käfer startet also von vornherein mit schlechteren Voraussetzungen, die Evolution hat ihm nicht mehr Attraktivität und Ästhetik mitgegeben. Hinzu kommen seine irre langen Fühler, ähnlich wie bei Langfühlerschrecken. Was soll man mit diesen Dingern bloß machen, sie sind schwer im Bild unterzubringen. Unter dem Strich ist dir ein Bild gelungen, das sich wirklich sehen lassen kann. Sehr geschickt hast du die Fühler ins Bild gesetzt: Die Nähe zum Rand stört eigentlich nicht, denn die Enden verschwimmen sehr schön in Unschärfe. Die Platzierung des Käfers im Bild macht sich ebenfalls gut: raus aus der Mitte und auf einer Linie, die dem Auge des Betrachters eine Richtung gibt. Der HG ist zwar recht monoton, aber bei diesem Abbildungsmaßstab kaum anders zu haben.
Gruß
Jens
Re: Grüne Hölle ...
Also Kai, auch ich bin der Meinung, dass Dir wiedermal ein wunderbares Makro gelungen ist. Die Vergrößerungslinse scheinst Du ja sehr gut im Griff zu haben. Perspektive und Schärfe gefallen mir sehr gut. Dass der Beschnitt so eng ist, stört mich persönlich überhaupt nicht.
Das es von der Unschärfe über die perfekte Schärfe wieder in die Unschärfe geht, macht das Bild für mich sehr interessant.
Lieben Gruß
Hans-Peter
Re: Grüne Hölle ...
Klasse Kai.
Wieder einmal ein exellentes Makro mit dem MP-E.
Ausarbeitung gefällt mir sehr gut u die Aufnahme kommt im gesamten sehr stimmig rüber.
Bei dem Schnitt bin Ich zwar ein wenig am Wankeln(Fühler zu rechten),aber Kompromisse muß man nunmal bei solch einen Abb-maßstab eingehen.
In jedem Falle gelungen u sauber fürs Web ausgearbeitet.
Vg Marcus