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Ein Männchen einer Gewöhnlichen Löcherbiene (Heriades truncorum)

Ein Männchen einer Gewöhnlichen Löcherbiene (Heriades truncorum)
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Eingestellt:
Aufgenommen: 2026-07-06
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Gewöhnlichen Löcherbiene (Heriades truncorum) sind faszinierende kleine Wildbienen, die man von Juni bis September oft in naturnahen Gärten und an Totholz antreffen kann.
Löcherbienen gehören zu den kleinsten heimischen Megachilidae (Bauchsammlerbienen), wobei die Männchen meist noch etwas schmäler und unauffälliger sind als die Weibchen. Sie sind sehr klein, meist nur 5 bis 7 mm lang und durchgehend schwarz und schlank. Am Hinterleib tragen sie schmale, weiße bis gelbliche Haarbinden an den Tergiträndern.
Da Männchen keinen Pollen sammeln, fehlt ihnen die dicht behaarte Bauchbürste auf der Unterseite des Hinterleibs, die für die Weibchen typisch ist. Das Ende des Hinterleibs ist beim Männchen nach unten/vorne eingekrümmt und wirkt abgerundet bis eingekerbt.
Männchen kehren abends oder bei schlechtem Wetter nicht in ein Nest zurück. Stattdessen schlafen sie oft im Freien – eingeklemmt in Blütendolden, in alten Pflanzenstängeln oder indem sie sich mit ihren Kiefern (wie auf dem Foto) an Halmen oder Zweigen festbeißen und die Beine einfach hängen lassen.
Löcherbienen sind strikt oligolektisch auf Korbblütler (Asteraceae) spezialisiert. Während die Weibchen gezielt Pollen von diesen Pflanzen sammeln, nutzen die Männchen den Nektar als reinen Treibstoff.
Obwohl das Männchen beim Nestbau selbst keine Arbeit leistet, ist die Art für ihre einzigartige Bautechnik bekannt: Löcherbienen nutzen Harz von Nadelbäumen (oft kombiniert mit kleinen Steinchen), um ihre Brutzellen im Totholz zu verschließen.
Grüße Ingolf
Technik:
OM Digital Solutions OM-1MarkII, OM 90mm F3.5 + MC-20
1/250s, F/10, ISO 2000, 180mm (etwa 361mm Kleinbild)
M, Manueller Weißabgleich
0.28m Distanz
Bearbeitung Gestempelt Tiefenschärfe verändert
Fotografischer Anspruch: Dokumentarisch ?
Dokumentarischer Anspruch: Ja ?
Größe 395.4 kB 1500 x 1120 Pixel.
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Beste Tophit-Platzierung: 41 Zu den Tophits
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Schlagwörter:
GebietNiedersachsen
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