So schnell kann es gehen ...
| Eingestellt: | 2026-07-06 |
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| IL © | |
| Seit 35 Jahren betreue ich den Kleinprivatwald in unserem Forstamt. Und nun ist es zum ersten Mal passiert! Am Samstagnachmittag erreichte mich die Nachricht, dass es brennt im Privatwald - dort wo ich am Tag zuvor die Waldarbeiter eingewiesen hatte, um Käferholz einzuschlagen. Stunden nachdem die Waldarbeiter den Wald verlassen hatten, bemerkte ein Segelflieger Rauch und setzte einen Notruf ab. Die Feuerwehren waren zeitnah vor Ort und konnten Schlimmeres verhindern. Das geht mir nahe - schnell hätte hier richtig viel passieren können. |
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| Fotografischer Anspruch: | Fortgeschritten ? |
| Dokumentarischer Anspruch: | Ja ? |
| Größe | 696.4 kB 2000 x 1333 Pixel. |
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| Rubrik Rund um die Natur: | |
Re: So schnell kann es gehen ...
das sind ja keine guten Nachrichten!
Bin froh, das ihr schlimmeres verhindern konntet.
Aber wie Du schon sagst, bei den Entwicklungen der letzten Jahre, wird das sicher ein weiteres großes Problem für unseren Wald!
LG in die Eifel
Michael
Re: So schnell kann es gehen ...
Ein Schock, für mich ein großer Verlust, zumal es bei uns nicht soo viele gute Habitate mit diesem Artenreichtum gibt.
Es tut mir echt leid für dich, solche Ereignisse braucht kein Mensch.☹️
Die Ursachen können verschieden sein, eine weg geworfene Kippe, eine Glasscherbe die wie ein Brennglas fungiert, ein heißer Auspuff, oder eine verbotene Grillparty.
Fakt ist, egal wie, es bleibt ein großer Verlust.
L.G Stefan
Re: So schnell kann es gehen ...
das scheint ja noch mal recht glimpfig verlaufen zu sein?
Die Probleme in unseren Wäldern werden wohl nicht geringer. Sturmschäden, damit jede Menge Käferholz. Die Situation, das die Waldbesitzer mit der Aufarbeitung gar nicht mehr nachkommen, selbst nicht mit Fremdfirmen. Dann wiederum lange Hitzeperioden, drückend schwül, knochentrocken. Da reicht schon eine Flasche, die irgendwann mal achtlos liegengelassen wurde und schnell breitet sich ein Waldbrand aus. Oder aber ein heftiges Gewitter entlädt sich, Blitze schlagen ein und Starkregen spült die Böden weg. Muren gehen ab ... leider alles reale Situationen, die sich die letzten Jahren in den Tälern Kärntens immer wieder genauso abgespielt haben! Sicherlich keine einfache Zeit für einen Förster ...;
LG, Günther