Wo einer ist...
| Eingestellt: | 2026-04-14 |
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| Aufgenommen: | 2025-02-10 |
| RG © | |
| ...kann der Andere nicht fehlen. Das Wiener Vivarium präsentierte im Jahre 1889 den angeblich „letzte[n] Bartgeier, welcher in den österreichischen Alpen, und zwar im Jahre 1881 auf der Rauchecke bei Pfunds in Tirol von einem Bauer gefangen worden ist. Ein scharfgezähntes Mardereisen, mit Fleischköder maskirt, hatte dem majestätischen Geierfluge für immer Halt geboten.“ Bei der Eröffnung des Wiener Thiergartens am 17. August 1894 hat das Tier, „um dessen künftige irdische Ueberreste sich schon heute einige Museen bewerben“, noch gelebt, denn es zog dorthin um. Die letzten Vögel wurden 1886 in der Schweiz in Visp, 1906 in Österreich und 1913 in Italien im Aostatal erlegt. Ein letztes Nest wurde zerstört. Bis heute kommt es noch zu Abschüssen der streng geschützten Vögel. 1997 wurde ein Schweizer Jäger, der ein für das Wiederansiedlungsprojekt wichtiges Weibchen abschoss, zu 10 Tagen Bewährung und 20.000 Schweizer Franken Geldstrafe verurteilt. Eine Reihe anderer Täter, die illegal Bartgeier abschossen, konnte nicht gefasst werden. In den Pyrenäen werden nach wie vor vergiftete Köder ausgelegt, die gezielt Bartgeiern gelten. Bartgeier fressen allerdings auch die Giftköder, die für wildernde Hunde, Wölfe oder Füchse ausgelegt werden, und verenden daran. Auch werden nach wie vor Nester ausgenommen, um die Eier auf dem Sammlermarkt zu verkaufen. Eine große Gefahr für Bartgeier geht auch von der von Jägern verwendeter Bleimunition aus. Diese kann über die Nahrungskette von gefundenen Kadavern in die Bartgeier gelangen und wenn zu viel Blei sich im Körper ansammelt, führt dies zum Tod der Tiere. Um die Bartgeier und andere Beutegreifer zu schützen, setzt sich der Nationalpark für Munition auf Kupferbasis ein, die Hälfte der Jäger in den umliegenden Jagdrevieren benutzt diese bereits. (nur die Hälfte!) |
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| Technik: | NIKON, 400mm 1/2500s, F/2.8, ISO 900, 400mm |
| Fotografischer Anspruch: | Fortgeschritten ? |
| Größe | 996.4 kB 1920 x 1280 Pixel. |
| Platzierungen: |
Beste Tophit-Platzierung: 7 Zu den Tophits
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| Ansichten: | 88 durch Benutzer177 durch Gäste |
| Gebiet | Spanien |
| Rubrik Vögel: | |
| Serie Auf den Spuren des Bartgeiers: | |
Re: Wo einer ist...
ein weiteres, schönes Bild der Bartgeier. Der Text ist deutlich weniger schön, aber leider auch Realität.
Glücklicherweise gibt es aber über diese mehr als nur beeindruckenden Tiere nicht nur negatives zu berichten. Die Wiederansiedlung der Bartgeier gehört genauso zu jenen Erfolgsgeschichten, die uns zeigen, was mit entsprechendem Aufwand und Engagement erreicht werden kann. Auch wenn es noch viel zu tun gibt, so finde ich Worte der Bemühungen, das Erkennen vom Fehlverhalten der Vergangenheit (und wohl vereinzelt auch noch in der Gegenwart) und den Wunsch, dies wiederum zum Positiven zu verändern, weit erwähnenswerter ...;
Vielleicht geht es nur mir so, aber von negativen Informationen in diversen Medien bin ich mittlerweile gesättigt😔.
LG, Günther
Re: Wo einer ist...
Herzlichen Dank für Deinen Kommentar.
Die Serie geht ja noch etwas weiter und da kommen auch noch positive Nachrichten.
BG Robert
Re: Wo einer ist...
LG, Heike
Re: Wo einer ist...
Der vordere Bartgeier zeigt die ganze Farbigkeit seines Federkleids, das einfliegende zweite Exemplar ist einfach klasse, vor allem da die beiden Köpfe zwar knapp nebeneinander liegen, aber doch noch deutlich getrennt sind.
Klasse Foto ! LG Uwe
Re: Wo einer ist...
LG Thomas
Re: Wo einer ist...
Eine beeindruckende Aufnahme! Die Szene ist unglaublich intensiv – der Vordergrundvogel mit der Beute und der anfliegende zweite Vogel im Hintergrund sorgen für eine enorme Dynamik. Schärfe, Farben und Freistellung sind auf den Punkt, LG Johanna
Re: Wo einer ist...
Vielen Dank für deinen Kommentar.
BG Robert
Re: Wo einer ist...
Schwer zu verstehen für mich ist, warum diese majestätischen Vögel solcher Verfolgung ausgesetzt sind, sie fressen doch nur Aas und leisten einen wichtigen Dienst im Sinn der Naturhygiene.
LG charlie
Re: Wo einer ist...
Ja, zwei Dinge sind unendlich, das Weltall und die Dummheit/Egoismus der Menschen.
Man hat früher tatsächlich geglaubt, wenn die Lämmer fressen, könnten sie ja auch menschliche Babys greifen.
Heute gibt es unzählige andere Beispiele, was Menschen glauben und dann etwas dagegen zu Tun.
Wolf und Fuchs wären nur zwei Beispiele.
BG Robert