Geplant war, das wir, heisst Freund Peter und ich, am 09.02.25 vom Flughafen Barcelona mit zwei weiteren Fotointeressierten, in den Norden, genauer unterhalb von Andorra, in die Pyrenäen fahren. Den zweiten Teil der Woche zu einem anderen Standort, um Greife aus dem Versteckt zu fotografieren, zu verbringen. Der Part war aber nicht möglich und so gab es als Ausweichpunkt von Donnerstag, bis Samstag das Ebro-Delta. Da ich das noch nicht kannte, sagte ich spontan zu. Erwartungen hatte ich keine, so fuhren wir verschiedene Punkte ab von denen unser Guide glaubte etwas an Vögel zu finden. Dazu später mehr..... Ja, die Bartgeier. Ich hatte schon sehr lange den Wunsch diese Tour mal mitzuerleben. 2025 war es dann so weit. Die Fahrt von Flughafen dort hin war dann doch recht lang. Berge halt, also Kurven über Kurven, das dauerte. So gab es das erste Bild von der Aussicht in fast dunkler Umgebung. Aber die Aussicht war grandios. Die Berghütte aus Naturstein wunderbar einfach, aber bestens hergerichtet. Selten hatte der Part so gut gepasst.
Februar 2025 war dann ein Termin der passte. Das war auch ein wunderbares Erlebnis, dass ich nicht missen möchte.
Danke an Joachim Griesinger, der das ermöglichte.
Bartgeier vor den Pyrenäen.
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Der Bartgeier (Gypaetus barbatus), veraltet auch Lämmergeier genannt, ist ein Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Er bildet die einzige Art der gleichnamigen Gattung (Gypaetus). Traditionell zählte er zur Unterfamilie der Altweltgeier (Aegypiinae), ehe er aufgrund molekulargenetischer Untersuchungen mit dem Schmutzgeier und dem Palmgeier in eine eigene Unterfamilie (Gypaetinae) gestellt wurde.
Mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,9 Metern zählt der Bartgeier zu den größten flugfähigen Vögeln der Welt. Er ist neben dem etwa gleich großen Mönchsgeier der größte Greifvogel Europas, und mit 230 bis 250 Brutpaaren in den Alpen einer der seltensten.
Der Bartgeier wurde aufgrund des Irrglaubens, er würde Lämmer erlegen, Lämmergeier genannt – eine Bezeichnung, die sich als Lammergeier auch im englischsprachigen Raum eingebürgert hat. Auf seine äußerliche Ähnlichkeit zu einem Adler weisen auch Namen wie Bartadler oder Greifadler hin. Goldgeier, Bartfalk, Berggeier, sowie aufgrund seiner Fähigkeit, Knochen zu brechen, Beinbrecher oder Knochenbrecher sind weitere Bezeichnungen, die der Volksmund dieser Geierart gegeben hat. Der spanische Name des Bartgeiers Quebrantahuesos („Der die Knochen bricht“) nimmt dieses Verhalten ebenfalls auf.
Ausgewachsene Bartgeier haben ein kontrastreiches Körpergefieder. Die Oberseite ist grauschwarz. Kopf, Hals und die Körperunterseite sind weiß bis rostrot. Ihre Flügelspannweite beträgt 2,30–2,83 m, ihre Körperlänge 94–125 cm, ihr Gewicht 4,5–7 kg. Junge Bartgeier sind überwiegend grauschwarz, nach fünf bis sieben Jahren ist die Art ausgefärbt. Bartgeier weisen einen nur sehr geringen Geschlechtsdimorphismus auf.
Auffällige borstenartige schwarze Federn hängen dem Bartgeier über den Schnabel. Sie sind für diese Art namensgebend gewesen. Die Augen sind von einem roten Skleralring umgeben; die Intensität des Rots spiegelt die Stimmung des Vogels wider. Je erregter er ist, desto leuchtender ist dieser Skleralring. Die Iris der Augen ist gelb.
Der Bartgeier hat lange, relativ schmale und zum Ende hin deutlich zugespitzte Flügel, die beim Gleiten leicht nach unten hängend gehalten werden. Der Schwanz ist lang und keilförmig. Er ist insgesamt deutlich schmalerflügelig und längerschwänzig als alle anderen Geier und ähnelt in seinem Flugbild eher einem riesigen Falken. Als ausgezeichneter Segler kann er schon geringste Aufwinde nutzen, um im Gleitflug an Felswänden oder über einem Berggipfel zu patrouillieren.
in den Norden, genauer unterhalb von Andorra, in die Pyrenäen fahren.
Den zweiten Teil der Woche zu einem anderen Standort, um Greife aus dem Versteckt zu fotografieren, zu verbringen.
Der Part war aber nicht möglich und so gab es als Ausweichpunkt von Donnerstag, bis Samstag das Ebro-Delta.
Da ich das noch nicht kannte, sagte ich spontan zu.
Erwartungen hatte ich keine, so fuhren wir verschiedene Punkte ab von denen unser Guide glaubte etwas an Vögel zu finden.
Dazu später mehr.....
Ja, die Bartgeier. Ich hatte schon sehr lange den Wunsch diese Tour mal mitzuerleben.
2025 war es dann so weit.
Die Fahrt von Flughafen dort hin war dann doch recht lang. Berge halt, also Kurven über Kurven, das dauerte.
Übernachten haben wir in einer herrlichen Natursteinhütte.
Da ich nicht schlafen konnte, wegen zu lautem Schnarchen eines Kollegen, machte ich mich auf und schaute die nähere Umgebung an.
Als ich so das eine oder andere Bild hatte, kam so langsam die Sonne zum Horizont im Rücken.
Der Mond noch da und ein Farbspektakel sondern gleichen.
Mir hat es gefallen, nicht nur weil ich allein war.
Das ist mein Auftaktbild zur neuen Serie
Auf den Spuren der Bartgeier
Wer Lust hat, hier ist die ganze Geschichte:
https://www.nikon-fotografie.d [verkürzt] n-spuren-des-bartgeiers.311269/
Selten hatte der Part so gut gepasst.