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Geplant war, das wir, heisst Freund Peter und ich, am 09.02.25 vom Flughafen Barcelona mit zwei weiteren Fotointeressierten, in den Norden, genauer unterhalb von Andorra, in die Pyrenäen fahren. Den zweiten Teil der Woche zu einem anderen Standort, um Greife aus dem Versteckt zu fotografieren, zu verbringen. Der Part war aber nicht möglich und so gab es als Ausweichpunkt von Donnerstag, bis Samstag das Ebro-Delta. Da ich das noch nicht kannte, sagte ich spontan zu. Erwartungen hatte ich keine, so fuhren wir verschiedene Punkte ab von denen unser Guide glaubte etwas an Vögel zu finden. Dazu später mehr..... Ja, die Bartgeier. Ich hatte schon sehr lange den Wunsch diese Tour mal mitzuerleben. 2025 war es dann so weit. Die Fahrt von Flughafen dort hin war dann doch recht lang. Berge halt, also Kurven über Kurven, das dauerte. So gab es das erste Bild von der Aussicht in fast dunkler Umgebung. Aber die Aussicht war grandios. Die Berghütte aus Naturstein wunderbar einfach, aber bestens hergerichtet. Selten hatte der Part so gut gepasst.

vor den Pyrenäen
eingestellt 2026-01-22
aufgenommen 2025-02-13

Lange, ja sehr lange hatte ich die Bilder der Bartgeier gesehen und immer gedacht wie ich da wohl hinkomme.
Februar 2025 war dann ein Termin der passte. Das war auch ein wunderbares Erlebnis, dass ich nicht missen möchte.
Danke an Joachim Griesinger, der das ermöglichte.
Bartgeier vor den Pyrenäen.
P.1

junger Bartgeier
eingestellt 2026-03-31
aufgenommen 2025-02-10

Für den Flug hatten wir uns ein wenig Luxus dazugebucht.
Soll heissen wir hatten nicht nur etwas mehr Beinfreiheit, sondern konnten ein zusätzliches Handgepäck mitnehmen.
So hatte ich in dem zusätzlichen, für unter dem Sitz, eine Z9, ein Z 100-400mm, ein Z 1,4/50 ein Z 14-24 und ein TC 2,0, ein TC 1,4
zwei Akkus für die Z 9, Das Ladegerät und ein paar CFex. Karten verstaut.
Im Fotorucksack hatte ich die zweite Z9 an dem Z 2,8 400 TC S und das Z 6,3-800, und einen zweiten TC 1,4. Plus Laptop.

Der Umstand, dass ich wusste, dass wir zum Ebro-Delte wollten, führte dazu, dass ich das z 800 mitnahm.

Und im nachhinein war es die richtige Entscheidung. Nicht nur im Delta wurde es oft gebraucht. :)

Dann er Erste, hier Junge Bartgeier. Sieht ein wenig so aus, als hätte er gerade einen 11Meter geschossen.
So links flach ins Eck. :)

Buseu
eingestellt 2026-04-01
aufgenommen 2025-02-13

Das Buseu-Abenteuer beginnt aus Leidenschaft und Instinkt, in kleinem Maßstab, ohne Handbuch. Jordi Canut, ein Naturforscher und Gründer des Projekts, zog in dasselbe Tal mit seiner Frau. 2003 kauften sie ein Haus im verlassenen Dorf Buseu und begannen ohne es zu merken ein Projekt, das zu einer persönlichen Herausforderung, einem Traum werden sollte.


In den folgenden Jahren erwarben sie den Rest der ruinierten Häuser und das umliegende Land mit mehr als 230 Hektar. Das Ziel? Um zu zeigen, dass durch die andere Nutzung der natürlichen Ressourcen des Gebiets ein Dorf wiederhergestellt und die Biodiversität erhalten und verbessert werden kann.

Das fand ich bemerkenswert

Zum Bild
Im Rücken den Vollmond, das musste reichen für die Beleuchtung.

Von Oben
eingestellt 2026-04-02
aufgenommen 2025-02-10

Ausschau halten

Bartgeier verfügen über eine außergewöhnliche große Mundspalte. Ausgewachsene Vögel können bis zu 18 Zentimeter lange und 3 Zentimeter dicke Knochen unzerkleinert verschlucken. Noch größere Knochen werden jedoch vor dem Fressen zerkleinert. Im Unterschied zu anderen Geierarten verfügt der Bartgeier über recht bewegliche Greiffüße und spitze Krallen. Daher ist er in der Lage, die Knochen zu ergreifen, mit ihnen in die Luft zu steigen und sie aus einer Höhe von 60 bis 80 Meter fallen zu lassen. In einem Revier etablierte Bartgeier nutzen regelmäßig sogenannte Knochenschmiede, das sind Felsplatten von etwa 30 Quadratmeter Fläche. Auf diese Flächen lässt der Bartgeier den Knochen hinabstürzen, damit dieser zerbricht. Bartgeier sind dabei hartnäckig und lassen Knochen bis zu 40 Mal hinabfallen, bis sie endlich brechen.

Die Neigung, Knochen fallen zu lassen, ist Bartgeiern angeboren. Technische Fertigkeit erwerben sie jedoch erst im Laufe der Zeit. Sehr erfahrene Vögel lassen den Knochen erst nach dem Ansetzen zum Sturzflug los.

Die ausreichend zerkleinerten Knochentrümmer werden geschluckt und im Magen von der starken Magensäure des Geiers aufgelöst.

auf Kollisionskurs
eingestellt 2026-04-03
aufgenommen 2025-02-10

Der adulte Bartgeier kam tief rein, was für mich ja gut war.
Nur die dort stehenden Gänsegeier sahen das bestimmt ganz anders. Bild: Lächelndes Gesicht
Ist aber nichts passiert.
Sicher gelandet, Nur war der dann in der Gruppe versteckt und nicht zu isolieren am Boden. Weiter warten....

Mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,9 Metern zählt der Bartgeier zu den größten flugfähigen Vögeln der Welt. Er ist neben dem etwa gleich großen Mönchsgeier der größte Greifvogel Europas, und mit 230 bis 250 Brutpaaren in den Alpen einer der seltensten.

Knochenschlucker
eingestellt 2026-04-04
aufgenommen 2025-02-10

Seine Nahrung besteht zu etwa 80 % aus Knochen von gefallenen Tieren und Aas. Jungtiere sind noch auf Muskelfleisch angewiesen, erwachsene Tiere können sich fast ausschließlich von Knochen ernähren. Ein ausgewachsenes Tier benötigt täglich zwischen 250 und 400 Gramm Knochen. Bartgeier lassen die Knochen aus großer Höhe auf Felsen fallen, um sie zu zerkleinern und schlundgerechte Stücke zu erhalten.

Entdeckt ein Bartgeier einen Kadaver, kreist er erst eine Zeit lang über diesem. Landet er, macht er das in einiger Entfernung vom Kadaver und nähert sich diesem zu Fuß. Beute, die er nicht sofort verzehrt, bewahrt er in größeren Nahrungsverstecken in Horsten oder Ruhe- und Schlafplätzen auf.

Mit der Spezialisierung auf Knochen hat der Bartgeier eine Nahrungsnische gefunden, die ihm von keinem anderen Tier streitig gemacht wird. Er wartet daher auch geduldig ab, bis sich andere Beutegreifer wie Füchse, Wölfe, Bären oder auch andere Geier am Kadaver gütlich getan haben. Die spektakulären Verteilungsauseinandersetzungen, die man beispielsweise in der afrikanischen Savanne beobachten kann, wenn Geier zwischen Löwen versuchen, an Teile des Kadavers zu gelangen, kommen bei Bartgeiern nicht vor. Mit der Spezialisierung auf Knochen hat der Bartgeier sich durchaus eine nährstoffreiche Nahrungsquelle erschlossen. Knochen enthalten im Durchschnitt 12 Prozent Eiweiß, 16 Prozent Fett, 23 Prozent Mineralstoffe und 49 Prozent Wasser. Wegen des geringen Wassergehaltes der Knochen trinken Bartgeier häufig. Sie sind daher auf Frischwasserquellen in ihrem Lebensraum angewiesen und nehmen auch Schnee auf, um ihren Durst zu stillen.

Frühstück
eingestellt 2026-04-12
aufgenommen 2025-02-10

Ja zum Frühstück mal einen Unterschenkel eines Schafes.

Bartgeier verfügen über eine außergewöhnliche große Mundspalte. Ausgewachsene Vögel können bis zu 18 Zentimeter lange und 3 Zentimeter dicke Knochen unzerkleinert verschlucken. Noch größere Knochen werden jedoch vor dem Fressen zerkleinert. Im Unterschied zu anderen Geierarten verfügt der Bartgeier über recht bewegliche Greiffüße und spitze Krallen. Daher ist er in der Lage, die Knochen zu ergreifen, mit ihnen in die Luft zu steigen und sie aus einer Höhe von 60 bis 80 Meter fallen zu lassen. In einem Revier etablierte Bartgeier nutzen regelmäßig sogenannte Knochenschmieden, das sind Felsplatten von etwa 30 Quadratmeter Fläche. Auf diese Flächen lässt der Bartgeier den Knochen hinabstürzen, damit dieser zerbricht. Bartgeier sind dabei hartnäckig und lassen Knochen bis zu 40 Mal hinabfallen, bis sie endlich brechen.

Die Neigung, Knochen fallen zu lassen, ist Bartgeiern angeboren. Technische Fertigkeit erwerben sie jedoch erst im Laufe der Zeit. Sehr erfahrene Vögel lassen den Knochen erst nach dem Ansetzen zum Sturzflug los.

Die ausreichend zerkleinerten Knochentrümmer werden geschluckt und im Magen von der starken Magensäure des Geiers aufgelöst.

Ansitz und angefüttert

Turteltauben
eingestellt 2026-04-12
aufgenommen 2025-02-10

Bartgeier sind wendige und geschickte Flieger und zeigen das auch während ihres Balzspiels. Zum Balzspiel gehören Verfolgungsjagden zwischen den Partnern, Loopings, Fliegen auf dem Rücken, bei dem sich die Vögel gelegentlich an den Fängen fassen und gemeinsam bis knapp über den Boden hinabtrudeln. Das wechselt mit Flugphasen, in denen sie im Abstand weniger Meter völlig synchron fliegen.

Bartgeier bauen in unzugänglichen Felsnischen oft gewaltige Horste. Der Horstbau beginnt im Herbst. Die Horste werden von den in festen Partnerschaften lebenden Bartgeiern immer wieder genutzt.
Ältere Horste können eine Breite von drei Metern und eine Höhe von zwei Metern erreichen. Beim Nestbau verarbeiten die Bartgeier neben Ästen auch Knochen und polstern die Nestmulde mit Federn und Tierhaaren aus. Wo sie sie finden, nutzen sie zum Auspolstern auch Lappen und Papier. In der Literatur ist sogar ein Fall bekannt, wo ein Gebetsteppich zum Auspolstern verwendet wurde.

Bild für die Serie

Wo einer ist...
eingestellt 2026-04-14
aufgenommen 2025-02-10

...kann der Andere nicht fehlen.

Das Wiener Vivarium präsentierte im Jahre 1889 den angeblich „letzte[n] Bartgeier, welcher in den österreichischen Alpen, und zwar im Jahre 1881 auf der Rauchecke bei Pfunds in Tirol von einem Bauer gefangen worden ist. Ein scharfgezähntes Mardereisen, mit Fleischköder maskirt, hatte dem majestätischen Geierfluge für immer Halt geboten.“ Bei der Eröffnung des Wiener Thiergartens am 17. August 1894 hat das Tier, „um dessen künftige irdische Ueberreste sich schon heute einige Museen bewerben“, noch gelebt, denn es zog dorthin um.

Die letzten Vögel wurden 1886 in der Schweiz in Visp, 1906 in Österreich und 1913 in Italien im Aostatal erlegt. Ein letztes Nest wurde zerstört.

Bis heute kommt es noch zu Abschüssen der streng geschützten Vögel. 1997 wurde ein Schweizer Jäger, der ein für das Wiederansiedlungsprojekt wichtiges Weibchen abschoss, zu 10 Tagen Bewährung und 20.000 Schweizer Franken Geldstrafe verurteilt. Eine Reihe anderer Täter, die illegal Bartgeier abschossen, konnte nicht gefasst werden. In den Pyrenäen werden nach wie vor vergiftete Köder ausgelegt, die gezielt Bartgeiern gelten. Bartgeier fressen allerdings auch die Giftköder, die für wildernde Hunde, Wölfe oder Füchse ausgelegt werden, und verenden daran.

Auch werden nach wie vor Nester ausgenommen, um die Eier auf dem Sammlermarkt zu verkaufen.

Eine große Gefahr für Bartgeier geht auch von der von Jägern verwendeter Bleimunition aus. Diese kann über die Nahrungskette von gefundenen Kadavern in die Bartgeier gelangen und wenn zu viel Blei sich im Körper ansammelt, führt dies zum Tod der Tiere. Um die Bartgeier und andere Beutegreifer zu schützen, setzt sich der Nationalpark für Munition auf Kupferbasis ein, die Hälfte der Jäger in den umliegenden Jagdrevieren benutzt diese bereits.

(nur die Hälfte!)
Übrigens das gleiche Problem bei unseren Seeadlern

Bartgeier
eingestellt 2026-03-30
aufgenommen 2025-02-10

Der Bartgeier

Der Bartgeier (Gypaetus barbatus), veraltet auch Lämmergeier genannt, ist ein Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Er bildet die einzige Art der gleichnamigen Gattung (Gypaetus). Traditionell zählte er zur Unterfamilie der Altweltgeier (Aegypiinae), ehe er aufgrund molekulargenetischer Untersuchungen mit dem Schmutzgeier und dem Palmgeier in eine eigene Unterfamilie (Gypaetinae) gestellt wurde.

Mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,9 Metern zählt der Bartgeier zu den größten flugfähigen Vögeln der Welt. Er ist neben dem etwa gleich großen Mönchsgeier der größte Greifvogel Europas, und mit 230 bis 250 Brutpaaren in den Alpen einer der seltensten.

Der Bartgeier wurde aufgrund des Irrglaubens, er würde Lämmer erlegen, Lämmergeier genannt – eine Bezeichnung, die sich als Lammergeier auch im englischsprachigen Raum eingebürgert hat. Auf seine äußerliche Ähnlichkeit zu einem Adler weisen auch Namen wie Bartadler oder Greifadler hin. Goldgeier, Bartfalk, Berggeier, sowie aufgrund seiner Fähigkeit, Knochen zu brechen, Beinbrecher oder Knochenbrecher sind weitere Bezeichnungen, die der Volksmund dieser Geierart gegeben hat. Der spanische Name des Bartgeiers Quebrantahuesos („Der die Knochen bricht“) nimmt dieses Verhalten ebenfalls auf.

Ausgewachsene Bartgeier haben ein kontrastreiches Körpergefieder. Die Oberseite ist grauschwarz. Kopf, Hals und die Körperunterseite sind weiß bis rostrot. Ihre Flügelspannweite beträgt 2,30–2,83 m, ihre Körperlänge 94–125 cm, ihr Gewicht 4,5–7 kg. Junge Bartgeier sind überwiegend grauschwarz, nach fünf bis sieben Jahren ist die Art ausgefärbt. Bartgeier weisen einen nur sehr geringen Geschlechtsdimorphismus auf.

Auffällige borstenartige schwarze Federn hängen dem Bartgeier über den Schnabel. Sie sind für diese Art namensgebend gewesen. Die Augen sind von einem roten Skleralring umgeben; die Intensität des Rots spiegelt die Stimmung des Vogels wider. Je erregter er ist, desto leuchtender ist dieser Skleralring. Die Iris der Augen ist gelb.

Der Bartgeier hat lange, relativ schmale und zum Ende hin deutlich zugespitzte Flügel, die beim Gleiten leicht nach unten hängend gehalten werden. Der Schwanz ist lang und keilförmig. Er ist insgesamt deutlich schmalerflügelig und längerschwänzig als alle anderen Geier und ähnelt in seinem Flugbild eher einem riesigen Falken. Als ausgezeichneter Segler kann er schon geringste Aufwinde nutzen, um im Gleitflug an Felswänden oder über einem Berggipfel zu patrouillieren.

Der erste Morgen
eingestellt 2026-03-30
aufgenommen 2025-02-13

Geplant war, das wir, heisst Freund Peter und ich, am 09.02.25 vom Flughafen Barcelona mit zwei weiteren Fotointeressierten,
in den Norden, genauer unterhalb von Andorra, in die Pyrenäen fahren.
Den zweiten Teil der Woche zu einem anderen Standort, um Greife aus dem Versteckt zu fotografieren, zu verbringen.

Der Part war aber nicht möglich und so gab es als Ausweichpunkt von Donnerstag, bis Samstag das Ebro-Delta.

Da ich das noch nicht kannte, sagte ich spontan zu.
Erwartungen hatte ich keine, so fuhren wir verschiedene Punkte ab von denen unser Guide glaubte etwas an Vögel zu finden.
Dazu später mehr.....

Ja, die Bartgeier. Ich hatte schon sehr lange den Wunsch diese Tour mal mitzuerleben.

2025 war es dann so weit.

Die Fahrt von Flughafen dort hin war dann doch recht lang. Berge halt, also Kurven über Kurven, das dauerte.

Übernachten haben wir in einer herrlichen Natursteinhütte.
Da ich nicht schlafen konnte, wegen zu lautem Schnarchen eines Kollegen, machte ich mich auf und schaute die nähere Umgebung an.
Als ich so das eine oder andere Bild hatte, kam so langsam die Sonne zum Horizont im Rücken.
Der Mond noch da und ein Farbspektakel sondern gleichen.
Mir hat es gefallen, nicht nur weil ich allein war.
Das ist mein Auftaktbild zur neuen Serie
Auf den Spuren der Bartgeier

Wer Lust hat, hier ist die ganze Geschichte:
https://www.nikon-fotografie.d [verkürzt] n-spuren-des-bartgeiers.311269/

Selten hatte der Part so gut gepasst.