Weibliche Gelbbindige Sandbiene oder Gemeine Sandbiene (Andrena flavipes)
© Ingolf Kunze
| Eingestellt: | 2026-04-13 |
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| Aufgenommen: | 2026-03-22 |
| IK © | |
| Namensgebend sind die „kranzweisen Härchen“ am Abdomen. Die Biene ist eher klein ca. 8–10 mm) und diese Binden sind besonders dicht und unterbrechen die schwarze Grundfarbe des Körpers sehr kontrastreich. Das unterscheidet sie von vielen anderen Sandbienen, bei denen die Behaarung eher struppig oder unregelmäßig ist. Siehe zweites Bild im Attachment. Diese Art ist eine der wenigen Sandbienen, die bi-voltin ist. Das bedeutet: Sie schafft zwei Generationen pro Jahr. Die Tiere, die man jetzt Ende März siehst, sind die Frühlingsgeneration. Ihre Kinder schlüpfen bereits im Juli/August desselben Jahres und bilden die Sommergeneration. Die Sommerbienen sehen oft etwas anders aus, da sie meist kleiner sind und ihre Haarkränze durch die starke Sommersonne viel schneller ausbleichen. Die Gelbbindige Sandbiene ist eine sogenannte polylektische Art. Das heißt, sie ist nicht wählerisch und besucht viele verschiedene Blüten. In den Garten ist sie gerade eine der wichtigsten Helferinnen für die Bestäubung von Obstbäumen (wie Apfel oder Kirsche) und frühen Beerensträuchern. Sie ist eine der am weitesten verbreiteten und häufigsten Wildbienenarten in Deutschland. Grüße Ingolf |
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| Technik: | OM Digital Solutions OM-1MarkII, OM 90mm F3.5 + MC-20 1/250s, F/10, ISO 1600, 180mm (etwa 361mm Kleinbild) M, Manueller Weißabgleich 0.315m Distanz |
| Bearbeitung | Gestempelt Tiefenschärfe verändert |
| Fotografischer Anspruch: | Dokumentarisch ? |
| Dokumentarischer Anspruch: | Ja ? |
| Größe | 2.3 mB 2800 x 2091 Pixel. |
| Platzierungen: |
Beste Tophit-Platzierung: 33 Zu den Tophits
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| Ansichten: | 51 durch Benutzer93 durch Gäste |
| Schlagwörter: | gemeine sandbiene andrena flavipes |
| Gebiet | Niedersachsen |
| Rubrik Wirbellose: | |
Re: Weibliche Gelbbindige Sandbiene oder Gemeine Sandbiene (Andrena flavipes)
2026-04-13
Marion Ehrlich
Hi Ingolf,
die hast du ja mal wieder exzellent in Szene gesetzt in beeindruckender Schärfe! Gut, dass du noch ein Foto
von ihrem Körper im Anhang beigefügt hast. Sie kommt mir bekannt vor, denn hier ist sie auch heimisch.
Ich finde es nicht einfach, die Wildbienenarten, besonders behaarte Bienen, voneinander zu unterscheiden.
Wieder lieferst du interessante Info mit.
Liebe Grüsse,
Marion
Re: Weibliche Gelbbindige Sandbiene oder Gemeine Sandbiene (Andrena flavipes)
2026-04-13
Ingolf Kunze
@Marion Hallo Marion, das ist auch schwer, sicher ist man sich, wenn man zusätzlich noch die typischen Kuckucksbienen sieht, die oft leichter zu bestimmen sind. Hier ist es Nomada fucata (Gefleckte Wespenbiene)
Diese Art ist der klassische Gegenspieler von Andrena flavipes. Da diese Sandbiene zwei Generationen im Jahr hat, hat sich die Natur perfekt angepasst: Auch Nomada fucata ist bivoltin und tritt synchron mit beiden Generationen ihres Wirts auf. Man sieht sie oft ganz charakteristisch im "Suchflug" – nur wenige Zentimeter über dem Boden schwebend, wobei die Fühler ununterbrochen den Duft der Sandbienen-Nester prüfen.
LG Ingolf
Diese Art ist der klassische Gegenspieler von Andrena flavipes. Da diese Sandbiene zwei Generationen im Jahr hat, hat sich die Natur perfekt angepasst: Auch Nomada fucata ist bivoltin und tritt synchron mit beiden Generationen ihres Wirts auf. Man sieht sie oft ganz charakteristisch im "Suchflug" – nur wenige Zentimeter über dem Boden schwebend, wobei die Fühler ununterbrochen den Duft der Sandbienen-Nester prüfen.
LG Ingolf
Re: Weibliche Gelbbindige Sandbiene oder Gemeine Sandbiene (Andrena flavipes)
2026-04-13
Robert Goppelt
Hallo Ingolf
Wieder sehr informativ und lehrreich,
Du schreibst:
Die Gelbbindige Sandbiene ist eine sogenannte polylektische Art. Das heißt, sie ist nicht wählerisch und besucht viele verschiedene Blüten.
Wieder sehr informativ und lehrreich,
Du schreibst:
Die Gelbbindige Sandbiene ist eine sogenannte polylektische Art. Das heißt, sie ist nicht wählerisch und besucht viele verschiedene Blüten.
Das dürfte der Grund sein, warum sie weit verbreitet ist.
Ist wie bei Allesfresser bei Säugern....
Irre Nähe im Bild, das gefällt wieder.
BG Robert