Die "Königin"...
© Wolf Spillner
| Eingestellt: | 2009-02-06 |
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| WS © | |
| ... des Hornissenstaates, richtiger wäre es, "Vollweibchen" zu schreiben, ist ein im Herbst begattetes Tier, das den Winter überlebte und allein beginnt, ein Nest zu bauen. Das sind an einem Stielchen zunächst wenige Zellen, die nach und nach in der Breite durch weitere vermehrt werden. Nach unten hin sind ie offen. Dahinein legt das Weibchen jeweils ein Ei. Aus jedem Ei schlüpft eine weißliche Larve. Die Larven werden von der Mutter mit tierischem Eiweiß versorgt.(Fliegen u. a Insekten ) Später wird um die erste waagerechte Wabe, von oben beginnend, eine Schutzhülle wie eine Ballonhaut gebaut. Immer noch allein vom Weibchen, das Eier legt, auf Jagd fliegt, de Brut füttert und baut! Erst wenn die Larven sich verpuppt haben und aus den Puppenkokons junge Hornissen schlüpfen, bleibt die Nestmutter "zuhause". Ihre "Kinder" sind alle weiblichen Geschlechts, also ist der Staat über Wochen und Monate ein "Schwestern"staat. All diese Hornissen sind nichts geschlechtsfähig und werden als "Hilfsweibchen" bezeichnet. Erst kurz vor Ende des "Jahresstates" entwickeln sich in größeren Zellen neuer , tieferliegender Waben sowohl Vollweibchen als auch männliche Hornissen. Das einzige Vollweibchen des Nestes ist bis dahin alleinige Eierproduzentin. Das Foto zeigt junge Larven der frühen Nestgründungsphase in ihren Zellen. Das Nest hing an der Decke einer ehemaligen Räucherkammer. Aufnahmeentfernung ca. 7 cm. Bei diesem wie vielen weiteren Aufnahmen auch im viel größeren Nest reagierten die großen Wespen niemals agressiv. |
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| Technik: | Praktisix 6x6/ Tessar 28/8o / Bl. 11/Umkehrring + Balgengerät, Ringblitz, ORWO UT 18 / Scan v. Dia, Ausschnitt 4,5/6 cm. |
| Natur: | Beeinflußte Natur ? |
| Größe | 206.7 kB 891 x 672 Pixel. |
| Ansichten: | 126 durch Gäste283 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | hornisse |
| Rubrik Wirbellose: | |
Re: Die "Königin"...
2009-02-06
Sonja Haase
Ein schönes Foto und eine sehr interessante Erklärung lieferst Du dazu!
Solch ein Hornissennest ist doch einfach zu schön und zu interessant. Da gibt es oft etwas neues zu entdecken.
Solch ein Hornissennest ist doch einfach zu schön und zu interessant. Da gibt es oft etwas neues zu entdecken.
Schön sieht man auf Deinem Foto die Larven in den noch offenen Zellen.
Viele Grüße, Sonja.