Fast vergeigt...
© Benutzer 1283407
| Eingestellt: | 2025-06-25 |
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| Aufgenommen: | 2025-06-20 |
| B1 © | |
| Dachse zu fotografieren, gestaltete sich für mich schwieriger als gedacht. Der erste Bau an dem ich mich versuchen wollte lag in einem mit Kiefern bestandenen Waldstück. Leider hatte dort noch vor einem ersten Versuch ein Holzernter vollendete Tatsachen geschaffen und alles platt gemacht. Einige Zeit später hatte ich dann in der näheren Umgebung am Rande eines Luchs eine einzelne Röhre gefunden, an der eindeutig gegraben worden war. Eventuell war der Dachs vom ramponierten Bau ja umgezogen. Die aufgestellte Wildkamera zeichnete dann zu meiner Freude auch einen Dachs auf der regelmäßig nach 21 Uhr an der Oberfläche erschien. Das er die Röhre am Boden einer Senke in den dahinter liegenden Hang gegraben hatte, machte die Sache auch nicht unbedingt leichter. Man muss ziemlich dicht ran um das nähere Umfeld des Baus überhaupt einsehen zu können. Zudem verwirbelte sich der Wind, wenn er nicht direkt von Süden wehte, von allen anderen Richtungen in der Senke. Um meine Chancen zu verbessern baute ich dort genehmigt mein Tarnzelt auf und wartete ein paar Tage. Dann war es so weit. Da der Dachs bisher immer erst nach 21 Uhr erschien, war ich gut anderthalb Stunden vorher vor Ort, richtete mich im Zelt ein, fixierte die Kamera auf den Baueingang und passte vorausschauend Belichtungszeit und Messfeld an die erwartbar eher mäßigen Lichtbedingungen an und hoffte. Gerade fertig und zu dieser Zeit noch völlig unerwartet erschien er plötzlich, streckte sich und gähnte, so das ich sein tadelloses Gebiss sehen konnte während er sich den Schlaf aus dem Fell schüttelte. Das hätte mein Bild sein können, aber mit einer 1/15 Sekunde sah ich auf dem Display nur einen unbrauchbaren Wischer. Anschließend hob er die Nase nach oben in den Wind, ich folgte, schwenkte die Kamera leicht nach oben anstatt das Messfeld zu verschieben. Jetzt hatte ich zwar ein scharfes Bild aber Unten war es verdammt knapp. Aufgeregt über diese erste Begegnung habe ich fast alles falsch gemacht, obwohl man es vorher schon tausendmal getan hatte. Ein paar Bilder habe ich zum Glück dann doch noch Hinbekommen und hoffe nun auf eine weitere entspanntere Change. Ich habe noch ein Bild angehängt. |
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| Technik: | NIKON Z 9, NIKKOR Z 400mm f/4.5 VR S 1/15s, F/4.5, ISO 90, 400mm Manuelle Belichtung Tarnzelt |
| Fotografischer Anspruch: | Fortgeschritten ? |
| Dokumentarischer Anspruch: | Ja ? |
| Größe | 1.6 mB 2000 x 1334 Pixel. |
| Platzierungen: |
Beste Tophit-Platzierung: 14 Zu den Tophits
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| Ansichten: | 67 durch Benutzer146 durch Gäste |
| Schlagwörter: | dachs saeugetiere spreewald |
| Rubrik Säugetiere: | |
Re: Fast vergeigt...
2025-06-26
Andreas Bartz
Aller Anfang ist Schwer. Zumal die dachsfotografie sowieso nicht leicht ist. Lange warten , für wennige Aufnahmen bei schwindenen Licht.
Aber es sind doch schöne Bilder bei rum gekommen.Im laufe der Zeit wirst Du die Lebensweise an diesen Bau genau kennen und wissen wie sie Ticken.

Aber es sind doch schöne Bilder bei rum gekommen.Im laufe der Zeit wirst Du die Lebensweise an diesen Bau genau kennen und wissen wie sie Ticken.
In die 14 Jahre , die ich jetzt Dachse ftografiere, ist jedes Mal bei einen Ansitz eine Überraschung.
Und man freut sich, wenn man die scheuen Marder doch vor die Linse bekommt.
Wie ich Dir gezeigt habe, gibt es bei mir statt Dachs nur Erbsen.Pesch halt, aber so ist das eben.
Gruß Andreas
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