Ahurjungfer
| Eingestellt: | 2023-06-11 |
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| Aufgenommen: | 2023-06-10 |
| JB © | |
| Hallo Ihr Lieben 😊 ich hoffe, Ihr hattet ein schönes Wochenende?! Ich kann zwar nicht so viel Zeit in mein Hobby stecken, wie ich gern würde, aber ich versuche ein Ziel Jahr für Jahr umzusetzen. Wenn ich also im Jahr an einem Kritikpunkt arbeite und meine Bilder dahin gehend verbessere, war das Jahr dennoch erfolgreich für mich. In diesem Jahr nutze ich öfter ein Stativ statt immer frei Hand zu arbeiten und ich versuche die Kamera bestmöglich auszurichten, um das Objekt (wenn möglich) deckend scharf aufzunehmen. Bei meiner Libelle hier ist fast alles -bis auf die Augen- scharf, würde ich meinen. Ich übe natürlich fleißig weiter... LG Juliane |
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| Größe | 412.2 kB 2560 x 1707 Pixel. |
| Ansichten: | 61 durch Benutzer120 durch Gäste |
| Schlagwörter: | azur jungfern |
| Rubrik Wirbellose: | |
Re: Ahurjungfer
die "Ahurjungfer" (ich greife den kleinen Spass von Stefan mal auf), ist ein ziemlich frisches und daher noch nicht ganz ausgefärbtes Männchen der Hufeisen Azurjungfer. Die Libelle (bzw. Kamera) hast Du perfekt zur Körperachse ausgerichtet. Aus meiner Erfahrung ist es oft sehr schwer für den Autofokus der Kamera das Auge einer Kleinlibelle zu erfassen. Man kann sich damit behelfen, die eine oder andere Stelle des Brustkorbs statt dessen zu wählen und die Blende um eine Stufe weiter zu erhöhen. Wenn Du ohne Autofokus und mit Stativ arbeitest, dann würde ich (falls die Kamera dies bietet) den Bildausschnitt (5- oder 10-fach) vergrößern und das Auge der Libelle im Ausschnitt anschauen. Am einfachsten justierst Du dann die Schärfe über den Stellring des Objektivs bis die Schärfe genau auf dem Auge liegt. Etwas eleganter geht so etwas mit einem Stativschlitten, aber das ist kein "Muss". Das ganze Stativgehabe ist aber aus meiner Sicht nur am frühen Morgen, wenn die Libellen noch kühl und toleranter sind, sinnvoll. Tagsüber, bei zweistelligen Temperaturen würde ich nie mit Stativ zu Felde ziehen. Da wende ich eine andere Strategie an: Langsames Anschleichen. Die Kamera vor das Auge, auch wenn man eigentlich noch einen halben Meter zu weit weg ist. Aus dieser, etwas zu großen Distanz schon man per Autofokus anvisieren. Sehr langsam weiter annähern. Bis die Entfernung (Ausschnitt) passt. In dieser Position viele Fotos mit leichten Variationen nach links, rechts oben unten machen. 10-20 Bilder sind durchaus angebracht. Danach die Bilder kurz prüfen: Hast Du den richtigen Winkel erwischt? Wenn nicht, dann wiederholen. Wenn Du feststellt, dass Verwacklungsunschärfe aufgetreten ist, dann mit der ISO raufgehen und erneut versuchen. Das Fotografieren bei Tageslichtstärke geht auch ohne Stativ und sogar ohne Autofokus. Genau so wie ich es oben beschrieben habe. Allerdings brauchst Du dann die doppelte Anzahl an Fotos (20-30) weil Du neben rechts, links, oben unten auch noch mit vor zurück variieren musst. Ist eine Sache der Übung. Der Einsatz von Stativen tagsüber im Feld ist enorm frustrierend, weil von 100 tollen Motiven 99 davon fliegen...
Viele Grüße: Andreas
Re: Ahurjungfer
Selbst ich habe mir das auf meine alten Tage mit Begeisterung und
großem Interesse durchgelesen.
Der Grund: den zeige ich hier demnächst
Lasst Euch überraschen
L.G Stefan
Re: Ahurjungfer
Etwas Schade finde ich die fehlende
Resonanz auf die Bilder, die sich besonders mit den Verbesserungsmöglichkeiten befassen.
Dabei haben wir doch so viel geballtes Wissen in unserer Userschaft🤔
Ich würde mir wünschen das wir nicht nur ein Zeigeforum sind, sondern auch ein bisschen mehr unterstützen würden😊😉
L.G Stefan
Die " Ahurjungfer " würde ich noch verbessern,
klingt bisschen schlüpfrig 😂🤭😉