„Fleischfressend“
| Eingestellt: | 2020-12-04 |
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| Aufgenommen: | 2020-07-30 |
| EG © | |
| Das letzte Bild vom Wasserschlauch hier im Forum liegt über ein Jahr zurück und ist ein Unterwasserbild von Uwe Ohse. Dieses Doku-Bild hier entstand über dem Wasser auf der Schattenseite eines Waldsees im letzten Sommer. Nach Wiki. gibt es in Mitteleuropa 7 Wasserschlaucharten. Mein Experte tippt auf „australis“. BGE |
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| Technik: | Canon EOS 5D Mark IV, TAMRON SP 180mm F/3.5 Di MACRO 1:1 B01E 1/320s, F/5.6, ISO 500, 180mm Blendenvorwahl, -0.33 Korrektur, Automatischer Weißabgleich, Spot-Messung |
| Größe | 401.9 kB 721 x 1080 Pixel. |
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| Ansichten: | 67 durch Benutzer201 durch Gäste |
| Schlagwörter: | wasserschlauch utricularia_australis |
| Rubrik Pflanzen und Pilze: | |
Re: „Fleischfressend“
ja, das ist Utricularia australis, der verkannte Wasserschlauch.
Die Schärfungskanten sind eindeutig da, die passieren halt sehr leicht, wenn man sattes Gelb vor dunklem Hintergrund unscharf maskiert. Versuch's mal mit kleinerem Radius und mehr Stärke, bei 400%-Ansicht. Das hilft eigentlich. Oder Du verzichtest ganz auf unscharf maskieren und nimmst etwas Anderes. Ich hab' in letzter Zeit öfters den contrast euqalizer von darktable zum schärfen genommen, der ist ein bisschen komplizierter zu benutzen, aber erzeugt keine Halos, wirkt weniger auf das Rauschen, und läßt auch die Farben in Ruhe. Keine Ahnung, ob Photoshop etwas Ähnliches hat, aber eigentlich sollte es.
Die Pflanze selbst hast Du gut erwischt, mir gefällt das Bild. Versuch's vielleicht mal mit etwas mehr Kontrast, etwa so:
Sättigung auf 90%
Kontrast auf 110%
Gruß, Uwe
Re: „Fleischfressend“
Re: „Fleischfressend“
Falls Du mit Photoshop oder LR arbeitest: Ralph Budke zeigt auf seiner Homepage, wie man Schärfungsränder mit der Pipette und dem Pinsel in Photoshop (Elements geht auch) entfernt.
Zudem ist es manchmal auch möglich bei Photoshop einfach mit dem Tropfen-Werkzeug (Weichzeichner) an Schärfungsrändern entlang zu fahren in der Vergrößerung.
Ich mag gerne mit künstlicher Intelligenz entrauschen fast ohne Schärfeverlust, so dass dann auch bei MFT oder APSC-Kameras der ISO-Wert etwas höhere Werte verträgt und man mit dem Nachschärfen etwas natürlichere Resultate erhält. Das können zum Beispiel zwei Programme, wovon ich Photolab 4 vor Tapaz Denoise bevorzuge (ob Luminar das auch mit KI macht, weiß ich nicht)..
Und wenn man dann dort den Regler "Objektiv-Schärfe" betätigt, kann man in der Lupe schauen, dass die Schärfungsränder gar nicht erst entstehen... (aber das geht bei Photoshop und LR auch) ähnlich wie bei den Nik-Filtern, die auch für das Nachschärfen kleiner skalierter Fotos gut sind.
LG Ina
Re: „Fleischfressend“
ein schönes BlütenbIld dieser wenig bekannten Pflanze,danke fürs Zeigen.
Die dunklen Säume rund um die Blüten hätte ich noch entfernt,wenn es mein Bild wäre .
Gruss
Otto
Re: „Fleischfressend“
Re: „Fleischfressend“
dass es sich bei dieser nicht alltäglichen Pflanze um eine Carnivore handelt, war mir auch erst kürzlich bewusst geworden...
Dazu empfehle ich, sich ggf. bei Wikipedia unter dem Stichwort "Wasserschläuche" mit ihrem interessanten Fangmechanismus einmal zu beschäftigen.
Zur Bestimmuung stimme ich Dir zu( "Verkannter Wasserschlauch, Utricularia australis"), obschon die etwas kürzeren Tragblätter im Bild etwas schwierig auszumachen sind und man sieht natürlich im Bild nicht, ob die Pflanze mit einem Erdspross im Boden verankert ist oder freischwimmend ist.
Unter der Annahme, sie ist freischwimmend, meine ich auch zu erkennen, dass der Blütenstiel mehr als 3 mal so lang ist wie die Tragblätter an der Basis der Stiele (bei dem gewöhnlichen Wasserschlauch, U. vulgaris, ist der Blütenstiel nur 2-3 mal so lang wie das Tragblatt).
Sehr fein, dass Du mit diesem Foto auf diese faszinierende Pflanze aufmerksam machst.
Manches Wunder liegt im nicht gleich offensichtlichen.
Viele liebe Grüße Ina