Hexentor
| Eingestellt: | 2020-09-24 |
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| Aufgenommen: | 2020-09-23 |
| EN © | |
| Ob da die Hexen mit Ihren Besen durchgeflogen sind? |
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| Technik: | NIKON D500 1/50s, F/7.1, ISO 1000, 28mm (etwa 42mm Kleinbild) Blendenvorwahl, -0.33 Korrektur, Automatischer Weißabgleich, Multi-Segment-Messung |
| Fotografischer Anspruch: | Fortgeschritten ? |
| Größe | 1.7 mB 1600 x 1111 Pixel. |
| Ansichten: | 72 durch Benutzer287 durch Gäste |
| Schlagwörter: | felsen hoehle |
| Rubrik Landschaften: | |
Re: Hexentor
zerklüftete Felsen, Moos, ein schöner Buchenwald und dann natürlich noch das Felsentor: Der Ort sieht verdammt spannend aus.
Was die Bildgestaltung angeht:
Da hätte ich versucht, noch irgendwie den Buchestamm, besser noch Buchen- und Fichtestamm unten ganz mit aufs Bild zu bekommen. Auch oben rechts die helle Ecke zieht den Blick ungünstig auf sich.
Zur Ausarbeitung:
Die Schatten sind schon sehr stark aufgehellt. Damit wirkt das Bild auf mich zu homogen. Ein wenig mehr Abdunkeln der schattigen Bereiche lässt das Bild interessanter und natürlicher wirken. Und rechts am Rand ist etwas mit der Bildbearbeitung schiefgelaufen. Ich sehe dort recht deutliche Stempelspuren oder eine unsauber arbeitende Panoramafunktion (falls das Bild aus mehren Bildern zusammengesetzt ist).
Ansonsten: Ein Besuch bei Nebel, einem bunten Herbstwald oder sanfterem Licht lohnt sich bestimmt.
Viele Grüße
Gunnar
Re: Hexentor
danke für deinen Kommtar.
Auf der rechten Seite mußte ich einen störenden Ast entfernen, was mir leider nicht ganz sauber gelungen ist.
Gruß
Erich
Re: Hexentor
Schönes Bild, von einer seltenen Felsformation.
Ob da die Hexen mit Ihren Besen durchgeflogen sind?
Eher nicht. Solche Naturformen waren in alter Zeit sehr populär, wenn man krank war oder es verhindern wollte. Je nach Größe des Loches lief oder kroch man hindurch und hoffte gesund oder nicht krank zu werden. Meistens geschah das in Beisein oder mit dem Segen eines Druiden oder einer weißen Frau.
Mit der Christanisierung wurde alles verteufelt, was man für gegen die Kirche gerichtet, also Aberglaube hielt.
Weiße Frauen und Männer, die Mediziner der Germanen und Kelten (und meistens Inhaber vom Macht und Wissen), wurden als Hexen und Hexer gebrandmarkt. Deshalb heißt diese Felsformation wohl Hexentor.
Der Brauch des Hindurchkriechens oder -laufens durch so ein Loch ist heute noch in Irland, Schottland und England erhalten. Dort kriechen auch Frauen durch so ein Loch, wenn sie einen Kinderwunsch haben. Sogar die Japaner kennen den Druchkriechglauben. Dort ist das Durchkriechen mit einem langen, gesunden Leben verbunden.
Re: Hexentor
danke für deine Ausführung, ja das Hexentor mit Hexenboden gelden als Kraftort.
Gruß Erich