Nordenskjöld
© Daniel Mathias
Nordenskjöld
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Etwa hundert Jahre ist es erst her, dass der Schwede Otto Nordenskjöld diesen See entdeckte - beziehungsweise ihn nach sich benannte. Natürlich war er den patagonischen Ureinwohner schon lange bekannt, sein ursprünglicher Name wurde jedoch von den weißen Eroberen nicht übernommen.
Heute bevölkern aberhunderttausende Touristen jährlich seine Ufer: Lago Nordenskjöld am Fuße der Torres del Paine, der "Türme des Blauen Himmels". Der gleichnamige Nationalpark erinnerte mich eher an Disneyland, beeindruckend ist seine wilde Natur dennoch, und ein klimatisches Extrem: die Bergspitzen im Hintergrund zählen zu den niederschlagreichsten Gebieten der Erde, während hinter meinem Standpunkt das Wasser nur noch für karge Steppe reicht.
Wir schlichen uns schon nachts durch die Eintrittstore, um den brutalen Winden vor Einsetzen der Thermik ein Schnippchen zu schlagen. Gegen Mittag peitscht der Fön mit über 100 km/h durch dieses Tal und lässt den See horizontal über das Ufer spritzen. Die türkisblaue Farbe rührt, wie bei den meisten von Gletschern gespeisten Gewässern der Erde, von gemahlenem Gesteinsmehl, der "Gletschermilch".



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Aufgenommen: 2019-01-25
Dokumentarischer Anspruch: Ja ?
Fotografischer Anspruch: Fortgeschritten ?
Technische Angaben: zeigen
Dateigröße: 355.1 kB, 1200 x 600 Pixel.
Technik:
Nikon D810, Nikkor 24.0-70.0 mm f/2.8, Polfilter
24mm, 1/200 Sekunde, f/7.1, ISO 80
Panorama aus 7 HF-Aufnahmen
Ansichten: 77 durch Benutzer, 104 durch Gäste
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