Berge und Täler ...
| Eingestellt: | 2018-09-05 |
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| FB © | |
| ... und dies noch in knalligem Orange - ich war total begeistert ob meiner ersten fotografischen Begegnung mit der Roten Wegschnecke (Arion rufus). Erschreckend war allerdings später die Feststellung, dass die Schnecke nicht nur das "rot" im Namen trägt, sondern sie es leider aufgrund der Verdrängung durch die Spanische Wegschnecke auch auf die Rote Liste der vom Aussterben bedrohten Arten in Bayern geschafft hat. Tja, selbst Schnecken haben es - wenn sie rot sind - in Bayern nicht leicht! |
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| Technik: | 105 mm Makro; Stacking (Schnecken stacken is gar nicht so einfach - die können sogar dafür zu schnell sein! |
| Fotografischer Anspruch: | Professionell ? |
| Größe | 725.6 kB 1200 x 802 Pixel. |
| Platzierungen: |
Beste Tophit-Platzierung: 22 Zu den Tophits
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| Ansichten: | 41 durch Benutzer184 durch Gäste |
| Schlagwörter: | ferry boehme naturfotografie rote wegschnecke |
| Rubrik Farben und Formen: | |
Re: Berge und Täler ...
Da ist sich die Wissenschaft gar nicht mehr einig, ob es sich bei der spanischen Wegschnecke wirklich um eine invasive Art handelt.
Auszug aus einer Mitteilung des NABU...
"Fressen uns Einwanderer aus dem Süden die Salatbeete leer? Weit gefehlt: Erbgut-Untersuchungen zeigen nun, dass es sich bei der von Gartenbesitzern gefürchteten Spanischen Wegschnecke um einen mitteleuropäischen Ureinwohner handelt."
und...
"Spanien ohne Spanische Schnecken – wie das?
Eingeschleppt wurde die Spanische Wegschnecke angeblich nach dem Zweiten Weltkrieg durch Obst- und Gemüseimporte. Bei einer Bestandsaufnahme konnten die Frankfurter Forscher nun aber nicht ein einziges Exemplar der Schnecke in ihrem vermeintlichen Herkunftsgebiet finden. An 60 Orten in Frankreich, Spanien, Großbritannien und den Beneluxländern wurden Wegschnecken gesammelt und bestimmt. „Statt der Spanischen Wegschnecke haben wir aber zahlreiche mit herkömmlichen Methoden nicht bestimmbare, sogenannte kryptische Arten gefunden. Deshalb haben wir die Tiere anschließend mittels DNA-Taxonomie klassifiziert. Dabei werden die Erbinformationen zur Bestimmung herangezogen“, so Prof. Markus Pfenninger, der am BiK-F und der Goethe-Universität forscht und lehrt.
Komplizierte Verwandschaftsverhältnisse
Viele der untersuchten Exemplare waren keiner bekannten genetisch charakterisierten Art zuzuordnen. Dazu Pfenninger: „Wir haben zum Teil stark voneinander abweichende Genvarianten gefunden, die auf eine hohe Zahl bisher nicht als eigene Spezies dokumentierter Arten hinweisen. Das wiederum heißt: Arion ist taxonomisch eine sehr unklare Gattung.“
weiters...
„Vielleicht hat sich die Schneckenart in den vergangenen Jahrzehnten einfach aufgrund veränderter landwirtschaftlicher Anbaumethoden so stark vermehrt, dass es uns wie eine Invasion erscheint“
VG
Peter
Re: Berge und Täler ...
LG, Ferry
übrigens: ... Es gibt sogar spannende Filme über Nacktschnecken und Schnegel!
... da mein Fotomodel nicht im Salatbeet, sondern im Wald unterwegs war, könnte ihr also ein längeres Leben vergönnt sein,
auch wenn sie sich nicht zweifelsfrei ausweisen konnte!