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... kann man den Feldsperling (Passer montanus) schon wegen seines andersfarbigen Kleides, mit schwarzem Fleck auf weisser Wange, nicht so leicht mit seinem grösseren Vetter, dem Haussperling. Er ist weniger auf den Menschen angewiesen. Er meidet das Innere von Städten und Dörfern und lebt eher am Rand von besiedelten Gebieten, wo er freien Zugang zum Kulturland findet. Er fühlt sich eher in Ackerlandschaften, die mit Hecken und Kleingehölzen durchzogen sind, oder in Obst- und Gemüsegärten und an Waldrändern zu Hause. Hier sucht er nach allerlei Sämereien. Da der Feldsperling kein Revier besetzt und zum Brüten nur eine Höhle braucht, benützt er die immer zahlreicheren Meisenkästen, aus denen er notfalls schwächere Höhlenbrüter hinauswirft. Nur mit kleinen Fluglöchern, durch die sich der Feldsperling nicht hindurchzwängen kann, lässt sich der nicht überall beliebte Vogel einigerrnassen fernhalten. Im Frühjahr und im Sommer ernährt sich der Vogel hauptsächlich von Insekten, von Juli an mehr von Unkrautsamen. Er stiftet freilich auch auf Getreidefeldern Schaden. Der Feldsperling schilpt wie der Haussperling, jedoch schriller. Aus "tschip tschip", "tek tek" und ähnlichen Lauten besteht sein einfacher, unverkennbarer Gesang, den er hoch aus einem Baum und manchmal im Chor vorträgt. Beim Balzen verneigt sich das Männchen, spreizt die Flügel ab und stellt die Scheitelfedern auf.

Nikon D70 Sigma 50-500 1/250 F8 ISO250
Wildlife 2005

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Vögel:
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