Tot-müde
| Eingestellt: | 2008-05-23 |
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| JK © | |
| Dieses Eselpärchen begegnete mir im ländlichen Umkreis von Tarija. Esel laufen dort überall frei herum und zwingen auch so manchen Autofahrer auf den Straßen zu riskanten Ausweichmanövern. Ob die Esel irgendeinem Bauern gehören oder frei leben ist meist nicht zu erkennen. Dieses Pärchen trug allerdings das Halsband als deutliches Indiz. Sie bewegten sich trotzdem frei herum und es war weit und breit niemand in Sicht, dem sie zu gehören schienen (ich stelle das Bild also mal als "beeinflusste Natur" ein, weil wirklich gefangen geschweige denn zahm waren sie nicht.). Aber trotz der scheinbaren Freiheit, taten sie uns schon ziemlich leid. So eine Kette um den Hals geschnürt zu bekommen ist mit Sicherheit nicht schön. Bei diesem Bild sieht es fast so aus, als wolle sich der eine der beiden erhängen. Viele Grüße, |
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| Technik: | Olympus E-300, f4.5, 1/1250, ISO200, freihand, 40-150mm Tele |
| Fotografischer Anspruch: | Anfänger ? |
| Natur: | Beeinflußte Natur ? |
| Größe | 235.5 kB 625 x 850 Pixel. |
| Ansichten: | 1 durch Benutzer529 durch Gäste1276 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | bolivien esel suedamerika |
| Rubrik Säugetiere: | |
Re: Tot-müde
das ist noch harmlos!
Vor Jahren fuhr ich durch Marokko und konnte mehrfach derartige Szenen beobachten: Um Esel am Weglaufen zu hindern, wurden ihnen die Vorderbeine mit einem Strick sehr eng gefesselt, sodass sie sie sich mit ihnen nur noch in Kaninchen-Hüpf-Methode fortbewegen konnten. Abgemagert waren sie ohnehin, doch die Folgen dieser Tortur setzte allem die Krone auf. Der Strick hatte die Haut so weit durchgescheuert, dass die Knochen darunter sichtbar wurden. So eine Stelle entzündet sich natürlich gerne, schmerzt, die afrikanische Sommerhitze kommt hinzu, Hunger und Durst auch. Den Besitzern schien das alles völlig egal zu sein.
Gruß
Jens