Hallo!

Ich will einfach mal hier die Diskussion weiterführen. Es soll nicht nur um Seeadlerfotografie gehen, sondern allgemeine um bezahlte Ansitzplätze in der Nähe bedrohter Tierarten. Ist es zwingend notwendig das 1000ste Foto zu schießen wie Thorsten es schon in Frage gestellt hat? Muß man sich in der Reihe anstellen und die xte Version vom Seeadler präsentieren? Ich bin z.B. nicht darüber informiert, was mit dem Geld passiert, das bei solchen Fotoexkursionen erwirtschaftet wird? Bei Herrn Bollmann ließt man nur:
"Als ehemaliger Naturpark-Ranger, geprüfter Schutzgebietbetreuer und ehrenamtlicher Naturschutzwart möchte ich Ihnen die Natur näher bringen. Sämtliche Veranstaltungen werden von mir persönlich geleitet."
Von einem Betrag der in den Naturschutz einfließt steht da nichts oder habe ich da was überlesen?
Zoos und Falknereien sind da für mich ein wenig anders zu sehen. Hier bin ich nicht in einem Naturschutzgebiet, das Tier ist über Jahre an den Besucher gewöhnt und manche sogar damit groß geworden.
Bei Farmen in Afrika weiß ich nicht wie das funktioniert. Ich kann mir aber vorstellen, das das Geld für den Naturschutz dort gebraucht wird und die Menschen dort vom Fototourismus leben.

Ich würde mich über euere Meinungen freuen und sehe es letztendlich so das wir da sehr wahrscheinlich nicht auf einen Nenner kommen werden. Doch wäre es gut wenn hier alle Aspekte dieser Sache mal erwähnt würden, so kann sich der interessierte Leser zum Schluß seine eigene Meinunug bilden.

Ich habe unter dem Bild von Ralf Kistowski geschriebenm, das ich mich nicht dem Trend, ein Seeadlerfoto haben zu müssen anschließen werde. Ich werde den Betrag für ein Schutzprojekt spenden:
http://www.projektgruppeseeadlerschutz.de/ oder
http://www.schreiadlerschutz.de/
Außerdem bin ab Juni Mitglied bei der HGON und werde mich für das Rotmilanprojekt engagieren.
http://www.hgon.de/milan/aktuelles.htm
Aber das ist eben meine Art Naturschutz zu betreiben!


LG Chris
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