„Zu nah gekommen …“
© Erich Greiner
| Eingestellt: | 2017-03-12 |
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| Aufgenommen: | 2017-02-16 |
| EG © | |
| Von mir noch ein Beitrag zur Rubrik „Mensch und Natur“: Der Bauer war am Düngen seines Rapsfeldes, auf dem 12 Singschwäne lagerten. Lange hielten sie es aus, aber zu nah ist zu nah … (Ein Kollege zählte 78 dieser Singschwäne, die sich den „ganzen Winter“ hier südöstlich von Halle aufhielten. Inzwischen sollten sie ihren Weg in den hohen Norden angetreten haben. Ob das eine Paar, das bereits seit 2-3 Jahren hier brütet, die Reise mit angetreten hat, oder wieder hiergeblieben ist, wird sich zeigen.) (Auf demselben großen Rapsfeld, auf dem die 12 Singschwäne waren, hielten sich auch über 80 Nilgänse auf. So viele auf einem „Haufen“ sah ich noch nie.) BGE |
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| Technik: | 1D Mk IV, 700mm; ISO 250, f/6,3, 1/2000s, -0,33BLK |
| Größe | 587.3 kB 1200 x 801 Pixel. |
| Platzierungen: |
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| Ansichten: | 128 durch Benutzer653 durch Gäste |
| Schlagwörter: | singschwan cygnus cygnus |
| Rubrik Mensch und Natur: | |
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Re: „Zu nah gekommen …“
2017-03-13
heinz buls
Hallo Erich,
ich mag Bilder aus dieser Rubrik - wenn sie so wie hier optimal zum Thema passen !
Viele Grüße
Heinz
Re: „Zu nah gekommen …“
2017-03-12
Wolf Spillner
Sehr gut, Erich. Die Großvögel Kranich, Zwerg- und Singschwan halten relativ lange vor den agrarindustriellen Großgeräten aus, während sie bei einem haltenden PKW schon davonfliegen. Hier im westlichen Mecklenburg sind nur noch wenige Sing- und Zwergschwäne auf den Äcker und Grünflächen. Ein ähnliches Foto machte ich dieser Tage auch mit (noch) ruhenden Singschwänen und Großmaschinen im fernen Hintergrund. Achtzig Nilgänse auf e i n e m Rapsacker sind ein treffender Beweis , wie sehr sie zur "heimischen" Vogelwelt zu zählen sind. Auf langen Paddeltouren ( Havel, Werra-Weser, Ems und Elbe, ab Schmilka bis Boizenburg ) sah ich Nilgänse mit Nachwuchs häufiger als gösselführende Graugänse. Sei gegrüßt, Wolf
Re: „Zu nah gekommen …“
2017-03-12
Erich Greiner
Hallo Wolf, in meinen Orni.-Vereinen werden die Nilgänse als aggressive und bösartige Tiere dargestellt. Es gibt auch Lit. darüber. "Sie gehören hier nicht her". Persönlich konnte ich derartige Beobachtungen (noch) nicht machen. Für mich sind das tier-/ vogel-rassistische Aussagen. Da frage ich stets: Wie viele Gänsearten haben wir denn in Deutschland? Und wovon ernähren sie sich eigentlich? - Den 1. Artikel unseres Grundgesetzes würde ich auf alle Lebewesen ausweiten wollen ... Nach dem "Atlas Deutscher Brutvogelarten" kommen auf eine Nilgans 5 Graugänse, Stand 2009. Sei gegrüßt, Erich
Re: „Zu nah gekommen …“
2017-03-12
Wolf Spillner
Ja, genau so, Erich. A n der Elbe jagten die Seeadler nach noch nicht flüggen Nilgänsen. Erfolglos allerdings, weil die Jungen erstaunlich gut tauchen können und bis der fehlstoßende Greif sich neu sortiert und eine große Schleife geflogen hat, ist die Beute schon wieder fort, bzw
kann sich in der hohen und dichten Ufervegetation gut bergen. Ich sah dies zweimal , jeweils im Kehrwasser von Buhnen als die Elbe recht flach gefallen war. Und noch dazu geschrieben: Vögel können gar nicht bösartig sein. Das bed arf Vorsatzes, wozu wohl nur wir, Homo sapiens fähig sind. Gruß, Wolf
kann sich in der hohen und dichten Ufervegetation gut bergen. Ich sah dies zweimal , jeweils im Kehrwasser von Buhnen als die Elbe recht flach gefallen war. Und noch dazu geschrieben: Vögel können gar nicht bösartig sein. Das bed arf Vorsatzes, wozu wohl nur wir, Homo sapiens fähig sind. Gruß, Wolf
Re: „Zu nah gekommen …“
2017-03-12
Christian Morawitz
Hallo Erich,
das ist ein sehr überzeugendes Bild in dieser Rubrik! Mir gefällt es rundum, nur der Schwan links hätte mal einen halben Meter höher fliegen dürfen.
Viele Grüße,
Christian
das ist ein sehr überzeugendes Bild in dieser Rubrik! Mir gefällt es rundum, nur der Schwan links hätte mal einen halben Meter höher fliegen dürfen.
Viele Grüße,
Christian
Re: „Zu nah gekommen …“
2017-03-12
Erich Greiner
... oder einen Meter tiefer(?), Christian. Besten Dank, auch an Marion, und viele Grüße, Erich
Re: „Zu nah gekommen …“
2017-03-12
Marion Ehrlich
Hallo Erich,
du zeigst einen passenden Beitrag für die 'Mensch und Natur' Rubrik.
Es bleibt zu hoffen, dass keine Vögel durch das Düngen des Rapsfeldes
zu Schaden gekommen sind...dein Bild gefällt mir!
Sei lieb gegrüsst,
Marion