Das Ende eines Erdwespenstaates?
© Andreas Reifert
| Eingestellt: | 2016-10-11 |
|---|---|
| AR © | |
| Zumindest sieht es für mich so aus,aber rätselhaft ist es schon.Die Sandgrube sah aus wie ausgegraben,ein Loch zum vermutlichen Wespennesteingang noch sichtbar.Die Larven sind sicherlich Wespenlarven,die von den ratlos scheinenden Vollinsekten scheinbar umsorgt werden.Wer den Bau ausgegraben hat,kann ich nur anhand des großen Durchmessers ver- muten:Fuchs oder Dachs,beide haben Behausungen in der Nähe.Am nächsten Tag war die ganze Szene komplett verschwunden. Die wenigen Aufnahmen waren mit mulmigen Gefühlen verbunden wegen der wild schwärmenden Wespenschar. |
|
| Technik: | Canon EOS 60D, 210mm 1/200 Sek., f/11.0, ISO 400 Belichtungsautomatik, Automatischer Weißabgleich |
| Fotografischer Anspruch: | Dokumentarisch ? |
| Größe | 733.9 kB 1200 x 800 Pixel. |
| Ansichten: | 44 durch Benutzer338 durch Gäste |
| Schlagwörter: | wespennestvernichtung |
| Rubrik Wirbellose: | |
Re: Das Ende eines Erdwespenstaates?
2016-10-12
Benutzer 1166683
Hallo Andreas, meinen Respekt, daß Du Dich da herangewagt hast,es wäre ja gut möglich gewesen, daß die Wespen Dich als "Ersatzfeind" definiert hätten.. und das wäre sicher nicht ungefährlich gewesen..
bewundernswerte Doku und Geschichte.. ich bin auf eine Art froh, daß es mal der Mensch nicht war, zumindest hört es sich so an.. und daß sich Dachs oder Fuchs an so ein Nest gewagt haben könnten.. Erstaunliches hält die Natur bereit..
erstaunlich auch, daß am nächsten Tag alles weg war.. tollen Plan B scheint die Spezies zu haben..
danke für den wirklich interessanten Bericht und das mutige Bild..
Herzliche Grüße
Luise
Re: Das Ende eines Erdwespenstaates?
2016-10-14
Andreas Reifert
Danke,Luise.Eine schlüssige Erklärung fand ich nicht,aber es besteht auch die
Möglichkeit verschiedener "Täter" nacheinander.Ein offenes Wespennest ist sicher
für viele eine Einladung!
Möglichkeit verschiedener "Täter" nacheinander.Ein offenes Wespennest ist sicher
für viele eine Einladung!
GR,Andreas
Re: Das Ende eines Erdwespenstaates?
2016-10-12
Benutzer 1166683
PS
Hallo Andreas, ein Link - da bekämest Du sicher sehr profilierte Antwort
Hallo Andreas, ein Link - da bekämest Du sicher sehr profilierte Antwort
Herzliche Grüße
Luise
Re: Das Ende eines Erdwespenstaates?
2016-10-12
Erich Greiner
Hallo Andreas, ein schönes Doku.-Bild der Erdwespen! - "Um diese Zeit ..."? Da schaue ich nach dem Aufnahmedatum und ...? Für den Wespenbussard werden bis zu 40cm Tiefe, die er gräbt, angegeben. Sei gegrüßt, Erich
Re: Das Ende eines Erdwespenstaates?
2016-10-12
Andreas Reifert
Das Aufnahmedatum ist der 29.08.2016,Erich.Sorry!
Was mich an dem Fund so irritiert,ist das Fehlen von Waben
zum Aufnahmezeitpunkt.Larven gab es ja genug,wie aber
sollen sie an die Oberfläche gelangt sein bei einer nicht
so tiefen Ausgrabung,die aber dennoch mehr als 50cm betrug?
Und wohin ist alles spurlos verschwunden innerhalb eines Tages?
Vielleicht gibt es ja noch eine andere Erklärung.
Was mich an dem Fund so irritiert,ist das Fehlen von Waben
zum Aufnahmezeitpunkt.Larven gab es ja genug,wie aber
sollen sie an die Oberfläche gelangt sein bei einer nicht
so tiefen Ausgrabung,die aber dennoch mehr als 50cm betrug?
Und wohin ist alles spurlos verschwunden innerhalb eines Tages?
Vielleicht gibt es ja noch eine andere Erklärung.
GR,Andreas
Re: Das Ende eines Erdwespenstaates?
2016-10-11
Wolf Spillner
...und gibt es vielleicht auch WESPENbussarde bei Euch, Andreas ? Gruß, Wolf
Re: Das Ende eines Erdwespenstaates?
2016-10-11
Andreas Reifert
Brutvögel sind mir aus der näheren Umgebung nicht bekannt,Wolf.Um diese Zeit
käme ja nur Durchzug in Frage,aber die Ausgrabung ist mindestens 0.5m tief
und 75cm im Durchmesser,vielleicht zuviel für einen Wespenbussard.Oder hast Du
da andere Erkenntnisse?Gesehen hab ich auf dem Zug schon welche,wenn auch selten.
Im vorigen Jahr fand ich einen von Wespen völlig zugebauten alten Fuchsbau in der-
selben Gegend.Der war aber nicht aufgegraben,sondern am Ende der Saison mit natür-
lichem Zyklus,mit vielen toten und teils noch lebenden Individuen,insgesamt noch
mehr als bei diesem.Vielleicht gibt es ja noch eine andere Erklärung von Experten.
käme ja nur Durchzug in Frage,aber die Ausgrabung ist mindestens 0.5m tief
und 75cm im Durchmesser,vielleicht zuviel für einen Wespenbussard.Oder hast Du
da andere Erkenntnisse?Gesehen hab ich auf dem Zug schon welche,wenn auch selten.
Im vorigen Jahr fand ich einen von Wespen völlig zugebauten alten Fuchsbau in der-
selben Gegend.Der war aber nicht aufgegraben,sondern am Ende der Saison mit natür-
lichem Zyklus,mit vielen toten und teils noch lebenden Individuen,insgesamt noch
mehr als bei diesem.Vielleicht gibt es ja noch eine andere Erklärung von Experten.
GR,Andreas
Re: Das Ende eines Erdwespenstaates?
2016-10-12
Wolf Spillner
Ja, das Grabungsloch scheint für den "zierlichen" Bussard doch arg groß geraten, Andreas. Gruß, Wolf
Re: Das Ende eines Erdwespenstaates?
2016-10-11
Andreas Reifert
PS:Wabenreste fand ich nach einiger Zeit unweit der Lokalität,aber nicht
am Fundtag.
am Fundtag.
GR,Andreas