Federleicht
| Eingestellt: | 2007-06-14 |
|---|---|
| OR © | |
| Hier ein Paarungsrad der blauen Federlibelle, aufgenommen in den frühen Abendstunden. Eigentlich wollte ich vor Ort noch minimal nach rechts schwenken, „Unkraut“ verhinderte dies aber. Gruß |
|
| Technik: | EOS 350D, Sigma 150, ISO 100, F7,1, 1/100s freihand, minimaler Beschnitt |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 216.5 kB 572 x 850 Pixel. |
| Ansichten: | 1 durch Benutzer303 durch Gäste231 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | blaue federlibelle federlibelle paarungsrad platycnemis pennipes |
| Rubrik Wirbellose: | |
Re: Federleicht
Und mir wirft man vor, dass ich im Griechenlandurlaub nicht baden war...
Lieber dreckig-verschwitzt, aber dafür mit ein paar schönen, interessanten oder ungewöhnlichen Bildern auf dem Chip... Mein Reden! Unterwasser-Fotograf müsste man sein
Absolut "konventionelle" Darstellung, aber sehr sauber und einweindfrei gemacht.
Gruß, Thorsten
Re: Federleicht
Ein paar Gedanken will ich euch noch mitteilen.
Nein, ich fotografiere nicht nur, es gibt NATÜRLICH auch ein Arbeits- und Familienleben. Diese Aufnahme ist zum Beispiel an einem ehemaligen Steinbruch entstanden, wo auch der Kleine Blaupfeil heimisch ist und mein Sohn mit dem Schlauchboot Kapitän spielt, während ich fotografiere. Meine liebe und verständnisvolle Frau (das geht runter wie Öl, hoffentlich liest sie das auch!) und meine Tochter baden in der Zeit – passt doch, oder? J
Die Aufnahme der Frühen Heidelibelle ist während einer kurzen Mittagspause entstanden, sicher war hier viel Glück dabei, für mich ist der Fund ein kleines Highlight.
Zum Bild: Die Aufnahme ist an einem sehr warmen Abend entstanden, die Sonne schien noch und das recht angenehm, das Licht empfinde ich auch nicht als zu hart. Schon oft habe ich in letzter Zeit auf ähnliche Aufnahmen verzichtet, weil die grelle Sonne gute Aufnahmen verhinderte.
Jens, ISO 200 und etwas mehr abgeblendet hätte dem Hintergrund in der Tat mehr Struktur verliehen.
Da dieser aber nur aus Gras bestand, weiß ich nicht, ob der Hintergrund mit geschlossenerer Blende so gut ausgesehen hätte. Ab und zu darf es auch mal ein ruhiger Hintergrund sein, finde ich, wenn gleich der von dir beschriebene Vorschlag das erstrebenswertere Ziel ist.
...die Libellensaison ist ja noch lang...
Gruß
Oliver
Re: Federleicht
Andreas scheint Recht zu haben. Du bewegst dich offenbar nur noch zwischen Wildnis und Computer hin und her. :) Dafür habe ich vollstes Verständnis, immer wieder präsentierst du uns schöne Ergebnisse - wie auch hier. Deine Gegend scheint mit besonderen Motiven auch reich gesegnet zu sein, denn so viele besondere Libellenarten wie du habe ich nicht vor der Haustür. (Die Blaue Federlibelle gehört nicht zu den ganz besonderen Arten, aber ich muss für diese Art mindestens 30 km fahren.)
Zum Bild: Das Positive wurde bereits geschrieben und kann von mir bestätigt werden. (Das Licht ist m.E. noch nicht so hart, dass man auf das Fotografieren verzichten oder entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen müsste.) Erlaube mir, dass ich ein wenig Kritik ergänze:
1. Der Hintergrund könnte ein bisschen strukturierter sein und idealerweise einige diffuse Farbtupfer enthalten. Das ist nicht immer leicht zu realisieren, man muss schon zufrieden sein, wenn man überhaupt ein Paarungsrad so nett vor die Linse bekommt.
2. Das Männchen führt gerade Pumpbewegungen aus. Dabei ist sein Hinterleib etwas seltsam verkrümmt. Günstiger wäre es, in einem Moment auszulösen, wenn das Rad eine harmonische Herzform hat.
Gruß
Jens
Re: Federleicht
Jeden Tag was Neues zeigst du uns hier. Ich glaube bald du bist Tag und Nacht nach Motivsuche unterwegs
Zum Bild: wirklich zehr gute Qualität und das freihand!. Hut ab! .
VGAndreas
Re: Federleicht
da ist dir eine sehr schönes Makro gelungen. Der Titel passt wirklich gut zu den zarten Farben, sehr gute Schärfe.
Viele Grüße
Reinhard
Re: Federleicht
In den letzten Tagen habe ich auch einige Federlibellen gesehen, leider aber keine Paarung beobachten können.
Sehr schönes Bild! Wüsste nichts daran auszusetzen, alles richtig gemacht. Das Licht ist ein wenig hart, was mich aber nicht besonders stört.
Fein, fein! (Und ein guter Titel! )
Gruß Lukas