Feuerfisch 2
© Helmut Bernhardt
| Eingestellt: | 2011-02-06 |
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| HB © | |
| Viel weiter im Norden als den gestrigen Feuerfisch traf ich diesen im Golf von Eilat in der Gegend um Dahab. In dieser Gegend gibt es UW viele Steilwände, die weit in die Tiefe reichen. Sie sind ein hervorragender Platz für diese Gorgonienart, die wie ein kleines Gebüsch zu wachsen scheint. Der Feuerfisch ist hier nicht zufällig, denn die kleinen weißen Fischchen passen perfekt in sein Beuteschema. Es sind Glasfischchen die zwischen den Ästen dieser Koralle Schutz suchen. Der Feuerfisch hängt in typischer Haltung mit dem Kopf nach unten im Wasser und wartet darauf, dass ein Opfer in seiner Nähe vorbei kommt. Meistens findet man die Feuerfische tagsüber aber an den Decken von Höhlen oder an der Unterseite von Korallenstöcken wo sie auf dem Rücken treibend auf den Einbruch der Dämmerung warten. LG Helmut |
|
| Technik: | Nikon F90X in Subal UW-Gehäuse; Subtronic UW-Blitz; Nikkor 35-70; Scan vom Dia |
| Fotografischer Anspruch: | Fortgeschritten ? |
| Natur: | Beeinflußte Natur ? |
| Größe | 394.4 kB 548 x 850 Pixel. |
| Ansichten: | 1 durch Benutzer313 durch Gäste418 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | indischer feuerfisch pterois miles rotes meer |
| Rubrik Unter Wasser: | |
| Serie Unterwasser: | |
Re: Feuerfisch 2
2011-02-06
Marion Kraschl
Hallo Helmut,
dieses Bild vom Feuerfisch gefällt mir eindeutig besser, wie er von seinem Lebensraum eingerahmt ist.
Ich habe jetzt schon so viele Feuerfische gesehen, finde sie aber immer wieder wunderschön. Besonders schön finde ich es beim Nachttauchgang, wenn die dich begleiten und dem Schein deiner Tauchlampe hinterher schwimmen.
Also ich die Geschichte von der Umbria das erste Mal gehört habe, musste ich ziemlich schmunzeln über den Trickreichtum.
Im April habe ich dann die Chance sie mir mal aus der Nähe anzuschauen.
Hast du mal vor auf Digital um zu steigen?
Gruß Marion
Re: Feuerfisch 2
2011-02-06
Helmut Bernhardt
Hallo Marion
Vielen Dank für dein Interesse!
Wenn ich dich richtig verstehe bist du im April an der Umbria? Falls ja, und falls du das erste Mal dort bist wünsche ich dir viel Spaß und tolle Tauchgänge. Das Wrack ist einerseits tauchtechnisch sehr reizvoll allein auf Grund seiner Größe. Es reicht von der Wasseroberfläche bis in fast 40m Tiefe. Als ich das letzte Mal dort war schauten noch die Aufhängungen der Rettungsboote aus dem Wasser. Mittlerweile sind sie glaube ich schon abgerostet oder von Eisensammlern entfernt. Theoretisch ist es möglich tief ins Wrack einzudringen, bedarf aber einiger Erfahrung sowie zusätzlicher Ausrüstung. Unvorsichtige Bewegungen wirbeln Unmengen von Schwebteilchen auf und man taucht bald in dickem "Nebel". Vor allem wenn du mit Kamera unterwegs bist würde ich andererseits auch viel Zeit an den Kleinigkeiten rundherum verwenden, denn das Wrack wird mittlerweile ein schönes Riff. Seine geschützte Lage erlaubt es sogar dort Nacht-TG zu machen, was man sonst bei Wracks eher unterläßt.
Mittlerweile fotografiere ich seit nunmehr zwei Jahren auch UW mit digitaler SLR (EOS 450D in Sea&Sea Gehäuse). Das ist ein halbwegs finanzierbarer Kompromiss. Für meine geliebte D5Mk2 hätte das UW-Gehäuse fast 3x so viel gekostet und die ganze Geschichte wäre außerdem wesentlich schwerer geworden. Bei den Erfahrungen in letzter Zeit mit Übergepäck auf Flugreisen ein wichtiges Argument! Die bisher gezeigten Bilder sind sozusagen ein Aufarbeiten alter "Schätze".
Vielen Dank für dein Interesse!
Wenn ich dich richtig verstehe bist du im April an der Umbria? Falls ja, und falls du das erste Mal dort bist wünsche ich dir viel Spaß und tolle Tauchgänge. Das Wrack ist einerseits tauchtechnisch sehr reizvoll allein auf Grund seiner Größe. Es reicht von der Wasseroberfläche bis in fast 40m Tiefe. Als ich das letzte Mal dort war schauten noch die Aufhängungen der Rettungsboote aus dem Wasser. Mittlerweile sind sie glaube ich schon abgerostet oder von Eisensammlern entfernt. Theoretisch ist es möglich tief ins Wrack einzudringen, bedarf aber einiger Erfahrung sowie zusätzlicher Ausrüstung. Unvorsichtige Bewegungen wirbeln Unmengen von Schwebteilchen auf und man taucht bald in dickem "Nebel". Vor allem wenn du mit Kamera unterwegs bist würde ich andererseits auch viel Zeit an den Kleinigkeiten rundherum verwenden, denn das Wrack wird mittlerweile ein schönes Riff. Seine geschützte Lage erlaubt es sogar dort Nacht-TG zu machen, was man sonst bei Wracks eher unterläßt.
Mittlerweile fotografiere ich seit nunmehr zwei Jahren auch UW mit digitaler SLR (EOS 450D in Sea&Sea Gehäuse). Das ist ein halbwegs finanzierbarer Kompromiss. Für meine geliebte D5Mk2 hätte das UW-Gehäuse fast 3x so viel gekostet und die ganze Geschichte wäre außerdem wesentlich schwerer geworden. Bei den Erfahrungen in letzter Zeit mit Übergepäck auf Flugreisen ein wichtiges Argument! Die bisher gezeigten Bilder sind sozusagen ein Aufarbeiten alter "Schätze".
LG Helmut