Meine erste Makro-Tour 2026
Die Insekten ließen sich zwar kaum blicken – als hätten sie sich noch tief im Frühjahrsschlaf versteckt, doch die Stille zwischen den Gräsern hatte ihren eigenen Zauber. Und dann, fast wie kleine grüne Edelsteine im Blattwerk, entdeckte ich mehrere Laubfrösche. Sie saßen reglos im zarten Morgenlicht, perfekt getarnt und doch voller Persönlichkeit. Ein paar von ihnen ließen sich sogar geduldig fotografieren, als wüssten sie genau, dass sie die heimlichen Stars dieser e
Die Blindschleiche, Anguis fragilis, gehört zu den beinlosen Echsen und ist in weiten Teilen Europas verbreitet. Trotz ihres schlangenähnlichen Aussehens besitzt sie typische Echsenmerkmale wie bewegliche Augenlider und die Fähigkeit, den Schwanz bei Gefahr abzuwerfen.
Das Tier bevorzugt feuchte, strukturreiche Lebensräume: Waldränder, Gärten, Hecken und Moospolster. Dort jagt es vor allem Schnecken, Würmer und kleine Insekten, ein wichtiger Beitrag zur natürlichen Schädlingskontrolle.
Blindschl
Anne-Marie Kölbach hat uns gezeigt, wie Licht Geschichten erzählt und wie ein einziger Moment zu etwas Bleibendem werden kann.
Nun ist ihr eigenes Licht erloschen, doch die Spuren, die sie mit ihrer Kamera hinterlassen hat, bleiben.
In ihren Bildern lebt ein Teil ihrer Seele weiter.
Ich verabschiede mich in stillem Dank und werde sie nicht vergessen.
Mein aufrichtiges Beileid an die Hinterbliebenen.
Auf der windgepeitschten Düne von Helgoland, wo das Meer Geschichten flüstert und der Sand die Spuren der Gezeiten bewahrt, stand ein einzelner Austernfischer. Sein Schnabel, feuerrot wie die untergehende Sonne, glänzte im Morgenlicht.
Er hob das Bein, kratzte sich bedächtig am Kopf, als würde er über etwas Wichtiges nachdenken. Vielleicht über die Möwen, die zu laut waren. Oder über die Muscheln, die sich heute besonders tief im Sand versteckten.
Hinter ihm verschwamm die Welt in Blau und Grün,
Der Sperber ist wieder in seinem Revier, genau dort, wo auch meine Wasserstelle im Wald liegt. Da lohnt es sich für den Kernbeißer, immer mal wieder den Himmel im Blick zu behalten und aufmerksam zu bleiben.“
Ich staunte nicht schlecht, als sich an meiner Futterstelle plötzlich eine kleine Blindschleiche zeigte – ein stiller, schimmernder Gast zwischen Moos und Morgenlicht.
Im Frühling beginnt die Paarungszeit. Hier ist zu sehen, wie der Löffelerpel die Ente energisch unter Wasser drückt, ein typisches Verhalten während der Kopulation.
Dankeschön, Wilhelm, für deine Rückmeldung.
Für mich gibt die Aufnahme die tatsächliche Lichtsituation vor Ort sehr gut wieder, es war sonnig, und genau so habe ich es wahrgenommen.
Ich kann deine Kritik aber nachvollziehen, gerade weil du selbst eher dunkler abgestimmte Fotos bevorzugst.
Liebe Grüße
Ralph
Zwischen den beiden Damen scheint eine deutliche Unstimmigkeit zu bestehen; sie lieferten sich bereits einen scharfen Schlagabtausch, und keine von ihnen war bereit nachzugeben.
Vielen Dank, Wilhelm. Für solche Aufnahmen muss man ja schon auf Bodenniveau, und ein Klappdisplay ist dabei Gold wert. Doch Anfang Mai wächst das Gras so hoch, dass selbst diese Hilfe kaum noch ausreicht.
Herzliche Grüße
Ralph
Über die Ostertage verbrachte ich einen Kurzurlaub im Ochsenmoor, um die dortige Vogelwelt zu beobachten und fotografisch festzuhalten. Die Region präsentierte sich erneut als beeindruckendes Naturrefugium, das durch seine Artenvielfalt und die besondere Stimmung der offenen Landschaft besticht.
Auch in diesem Jahr boten sich zahlreiche Gelegenheiten, verschiedene Vogelarten in ihrem natürlichen Verhalten zu erleben, von rastenden Zugvögeln bis hin zu seltenen Brutvögeln. Die Kombination aus Ruh
Zurück von Boa Vista – Begegnungen mit den Giganten des Meeres
Nach unserer Rückkehr von Boa Vista, einer der faszinierenden kapverdischen Inseln, klingt dieser Urlaub noch lange in mir nach. Wir haben uns bewusst gegen einen reinen Strandurlaub entschieden. Stattdessen wollten wir die Insel erleben, ihre Natur, ihre Weite, und vor allem die majestätischen Bewohner des Atlantiks: die Buckelwale.
Schon im Vorfeld hatte ich mich eingelesen, neugierig auf alles, was diese beeindruckenden Tiere ausm
Der Morgen hing noch halb verschlafen zwischen den Bäumen, als ich meine kleine Futterstelle erreichte. Ein leises Rascheln im Laub verriet, dass ich heute nicht der Erste war.
Dort stand es: ein Eichhörnchen, aufgerichtet auf zwei winzigen Hinterbeinen, das buschige Schwanzende wie ein Fragezeichen hinter sich. Es sah mich an, nicht scheu, eher prüfend und hob dann eine Pfote.
Nicht zum Drohen. Nicht zum Betteln.
Sondern eindeutig: Give me Five.
Für einen Moment musste ich lachen. Vielleicht wa
Rückkehr der Streithähne
Kaum war der erste milde Morgen über den Niederrhein gezogen, tauchten sie wieder auf: die Kernbeißer, gedrungen wie kleine Muskelpakete, mit diesem entschlossenen Blick, der keinen Zweifel ließ, der Winter ist vorbei, und die Rangordnung muss neu verhandelt werden.
Schon am ersten Tag saßen zwei von ihnen auf dem Waldboden, kaum eine Schnabelbreite voneinander entfernt, und stritten sich mit der gleichen Leidenschaft wie im vergangenen Sommer. Ein kurzer Flügelschlag, e
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