Die Hainbuche
| Eingestellt: | 2009-04-19 |
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| RH © | |
| Es hat etwas Überredungskunst gebraucht, um mich zu bewegen, dieses Bild hier zu zeigen. Ich bin dem Drängen von Mike und Ingrid nun nachgekommen, jedoch nicht ohne ein paar Worte zur Hainbuche zu schreiben. Unter den forstlich genutzten Laubbäumen führt sie im wahrsten Sinne des Wortes ein Schattendasein. Sie wird hauptsächlich als sogenannte dienende Baumart für den Unterstand angepflanzt. Weit verbreitet ist sie jedoch dort, wo sich das forstliche Handeln weitestgehend auf Brennholznutzung oder einfach aussetzende Bewirtschaftung reduziert. Und dort kann sie als sogenannter Baum 2. Ordnung dann auch erstaunliche Dimensionen annehmen. Was übrigens wenige wissen, die Hainbuche wird auch heute noch (neben der Brennholznutzung) fast ausschließlich zum Bau von Mühlenwerken gebraucht, wegen ihres zähen und abriebwiderstandsfähigen Holzes. Ich hoffe, dass Ihr diesem etwas ungewöhnlichen Portrait dieser Baumart ein wenig abgewinnen könnt! Viele Grüße Richard |
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| Technik: | Nikon D700 Nikkor 24-70 (24mm) f 22 s 1/30 ISO 200 -0,7 LW |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 398.1 kB 532 x 800 Pixel. |
| Ansichten: | 416 durch Gäste1665 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | betulus carpinus eifel heinbuche weissbuche |
| Rubrik Pflanzen und Pilze: | |
Re: Die Hainbuche
was denkst Du, wieviel Prozent der deutschen Waldbesucher eine Hainbuche erkennen?
Mit Blättern - ohne Blätter?
Bei einer Exkursion mit Gärtnern ist mir aufgefallen, dass selbst diese den "Waldbaum" Hainbuche nicht erkennen konnten, weil die Blätter so hoch oben waren.
Von daher denke ich auch als Portrait ist dieses Bild nicht uninteressant.
Vor allem, weil es ein doch sehr häufiger einheimischer Baum ist, den keine Socke erkennt.
Vielleicht sollten wir mal ne Serie draus machen - Waldbäume an der Rinde erkennen - wir reden mal mit unseren Nachbarfotokindern drüber......
Viele Grüße
Ingrid