Nochmal ein Braunpelikan...
| Eingestellt: | 2009-01-09 |
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| TL © | |
| ... diesmal mit mehr Platz zur Seite und natürlichem Ansitz, wie sich das gehört. Die Perspektive ist wohl immer noch nicht optimal. Mehr von vorne war nicht möglich, da man sich ja auf den Inseln nicht völlig frei bewegen kann (Gott sei Dank), aber hinlegen hätte wohl gut getan, trotz der scharfen Lavafelsen Gefällt es sonst ein wenig? |
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| Fotografischer Anspruch: | Anfänger ? |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 237.1 kB 1000 x 667 Pixel. |
| Ansichten: | 1 durch Benutzer168 durch Gäste243 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | braunpelikan galapagos |
| Rubrik Vögel: | |
Re: Nochmal ein Braunpelikan...
ich habe deine interessante Serie über die Tierwelt der Galapagos-Inseln verfolgt, wenn auch nur zum Teil (1x?) kommentiert.
Du bezeichnest dich selber als Anfänger, ich möchte daher nochmals auf ein paar "Grundregeln" der Tierfotografie hinweisen, auch wenn du unter anderen Bildern schon entsprechende Tipps bekommen hast. Nimm mir meine "Besserwisserei" bitte nicht übel, ich möchte nur ein paar Hinweise geben.
1. Man sollte, wenn irgend möglich, auf Augenhöhe des Tieres fotografieren. Man muss sich also auf den Bauch legen und die Kamera auf einem Bodenstativ befestigen, auf einen Bohnensack legen oder - falls vorhanden - einen Bildstabilisator benutzen.
2. Das Licht kann man sich nicht immer aussuchen, am wenigstens auf einer weiten Reise, wenn man die kurze zur Verfügung stehende Zeit voll ausnutzen will. Sonst aber gilt es sanftes Licht zu nutzen. Das Sonnenlicht, das aus einem schwach bewölkten Himmel scheint, ist viel gutmütiger, erzeugt keine harten Schlagschatten, sondern sorgt für milde Kontraste, schöne Farben und eine detailreiche Durchzeichnung der Strukturen.
3. Eine Bemerkung noch zum Tier: Ein "nur da" sitzendes Motiv kann langweilig sein. Sieh dir doch mal die vielen Vogel- und Säugerfotos dieses Forums an. Du wirst feststellen, dass die "besseren" (erfolgreicheren) das Objekt immer in einem besonderen Moment zeigen, z.B. in einer ungewöhnlichen Pose, bei einem interessanten Verhalten ... Auch ein porträtartiger Ausschnitt kann reizvoll sein.
4. Zum Bildaufbau (betrifft dieses Bild weniger): Das Motiv sollte in der Regel nicht in der Bildmitte liegen, sondern links oder rechts davon platziert, am besten mit mehr Raum in Blickrichtung als hinter dem Körperende.
OK, wir sind alle mal ganz klein angefangen, auch Fritz Pölking und und ...
Gruß
Jens
Re: Nochmal ein Braunpelikan...
danke für Deinen (zweiten) sehr hilfreichen Kommentar.
Als wir auf die Galapagos-Inseln fuhren, haben wir uns sehr kurzfristig noch eine DSLR gekauft, ohne eben viel Erfahrung mit Photographie zu haben. So sind dann Laien-Bilder entstanden, die in diesem Forum keinesfalls mithalten können. Aber genau das war meine Motivation, mich hier anzumelden, da ich viele wohlmeinende und konstruktive Ratschläge bekomme, und dieses Hobby unbedingt vertiefen möchte.
Allerdings bin ich nun in der aussichtslosen Lage, aus all den geschossenen Bildern retrospektiv die sehr wenigen rauszufischen, die wenigstens die ganz banalen Regeln der Tierphotographie befolgen.
Insbesondere Dein erster Punkt, das Photographieren auf Augenhöhe, was Du auch schon beim Leguan angemerkt hast, ist eben leider bei kaum einem Bild verwirklicht.
Darum muss ich Euch bis zu meinem nächsten Urlaub nun noch mit diesen Anfängerbildern behelligen, eben weil ich aus jedem Kommentar etwas lerne...
Habe gerade noch ein Portrait einer Meerechse gefunden, das ich jetzt mal einstelle, auch wenn die Stirn ziemlich ausgebrannt ist...
beste Grüsse, Tobias