Schwertlilie
| Eingestellt: | 2015-10-12 |
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| Aufgenommen: | 2015-04-26 |
| UE © | |
| Die filigrane Blüte dieser Schwertlilie ist eine italienische Schönheit. Die Aufnahme habe ich nämlich in der Toskana gemacht. Neben Villen und Landschaften habe ich dort u. a. Zitronen, Christina (meine Freundin) und diese Schwertlilie für wert befunden, fotografiert zu werden. Alle Models waren sehr kooperativ, wie man an der tänzerischen Pose dieser Schwertlilie unschwer erkennen kann. Die Aufnahme stammt aus dem mehretagigen Garten unseres Schlosshotels in Borgo a Buggiano (zwischen Lucca und Florenz). LG Uwe |
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| Technik: | SONY SLT-A77V, Sigma 105mm Macro (entsprechend 157mm Kleinbild) 1/640 Sekunden, F/2.8, ISO 100 Freihand-Aufnahme (ich weiß...) |
| Fotografischer Anspruch: | Anfänger ? |
| Größe | 121.1 kB 667 x 1000 Pixel. |
| Ansichten: | 28 durch Benutzer257 durch Gäste |
| Schlagwörter: | schwertlilie iris sibirica |
| Rubrik Pflanzen und Pilze: | |
Re: Schwertlilie
Das ist eines der schwierigsten Motive, die es meiner Meinung nach gibt.
Ganz einfach, weil du dem Auge einen "sicheren Hafen" nicht so einfach geben kannst. Blendest du ab, wird zwar alles mehr scharf, der Hintergrund aber sehr unruhig. Bei sehr offener Blende wiederum hast du, wie hier bei diesem ABM zu viel fast Unscharfes, was das Betrachter-Auge aber gern schärfer sehen möchte.
Unter den Rubrik Formen und Farben z.B. sieht man wie im stärkeren Makrobereich , auch mit dieser Brennweite, doch sehr schöne Ergebnisse möglich sind.
BG
Ike
Re: Schwertlilie
ja, stimmt, die unterschiedlichen "Ebenen" der Schwertlilienblüte sind problematisch, wenn man jeden Punkt der Blüte gleichmäßig scharf haben will. Dann tritt auch genau das von Dir beschriebene Problem des zu stark konturierten (und damit zu unruhigen) Hintergrunds auf. - Das zu vermeiden, war mir tatsächlich wichtig. Ein paar Pünktchen, Schatten und helle Flächen wollte ich schon im Hintergrund haben, aber keine klar erkennbaren Pflanzen. Deshalb habe ich auch so "von oben herab" fotografiert. So war der Abstand zum nächstfolgenden Hintergrund etwas größer als bei Fotografie auf Blütenhöhe ("Augenhöhe"). Leider hatte ich bei der Sony Alpha 77 auch noch den Crop-Faktor von 1,5 - so dass sich das 105er in ein 150er Makro verwandelte. Eine andere Brennweite hatte ich während des Toskana-Urlaubs als Makro nicht dabei. Die Freistellmöglichkeiten wie bei einer Vollformatkamera hatte ich mit der Alpha 77 leider auch noch nicht. Und so musste ich mich entscheiden. Ich habe mich für die Blätter links unten, links (beleuchtet) und natürlich rechts oben (mit der beleuchteten Aderstruktur) entschieden. Das Blatt in der Mitte und das Blatt rechts unten, die beide noch vor der Naheinstellgrenze lagen, weisen daher leider ein paar Unschärfen auf. Ich finde diese Unschärfen allerdings nicht störend, sondern interessant, so wie bei einem Portrait ja auch Spannung dadurch entsteht, dass nicht alle Gesichtspartien voll ausgeleuchtet werden. Ist sicherlich Geschmackssache. Für meinen Geschmack müssen nicht alle Bildbereiche scharf abgebildet werden; manchmal sollten sie es auch gar nicht.
In der Rubrik "Farben und Formen" habe ich mich, Deiner Empfehlung folgend, mal umgeschaut. Da sind wirklich sehr interessante Aufnahmen dabei, u. a. Dein wunderbar mystischer "Heidetraumfänger".
Ich nehme aus Deinem Kommentar folgende Anregung mit: Wenn ich vor dem oben beschriebenen Schärfentiefe-Problem stehe, sollte ich nicht versuchen, die volle Blüte abzubilden (und dabei den beobachtbaren Kompromiss eingehen), sondern mich eher auf Ausschnitte konzentrieren und gern auch mal mit Form-Interpretationen spielen. Habe ich Dich da richtig verstanden?
Beste Grüße
Uwe