Als Mikroskopiker habe ich dieses Problem noch mehr unter den Mikroakopen, als mit einer Kamera. Das Mikroskop hat aber den Vorteil, dass Mikroskop standfest ist und sich das Objekt, während den Aufnahmeserien, nicht verschiebt.

Ich habe aber entdeckt, dass das gleiche Stackingprinzip in der Makrofotografie auch möglich ist.

Dazu setze ich Kameras ein, die für Mikroskope gedacht sind. Diese beiden Okularkameras haben ein sehr feines Auflösungsvermögen. Man kann sie mit Makroköpfen koppeln - oder sogar mit niedrig vergrössernden Mikroskopobjektiven in Verbindung bringen.

Die Kameras haben einen seltenen vorteil. Obwohl sie "nur" für Fototuben der Mikroskope konzipiert sind, haben sie am soliden Gehäuse ein Stativgewinde, mit dem man sie auch im horizontalen Makrobereich einsetzen kann.

Wenn das Objekt schön vor der Linse steht, wird zuerst, die vorderste Fläche aufgenommen. Dann kriecht man einige wenige Millimeter nach Hinten und macht wieder eine Aufnahme. So kann man das Objekt von vorne nach Hinten, stufenweise ablichten.
Das Paket von den Teilbildern übernimmt dann das ZERENE Stackingprogramm und schmilzt daraus ein Bild, das die Tiefenschräfe von einem Objektiv weit überschreitet.

Wenn man mit herkömmlichen DSLR Kameras arbeitet, muss man darauf schauen, dass keine Erschütterungen von der Mechanik auftreten.

Bei den Mikrokameras gibt es keine Erschütterungen. Man muss die gewünschte Bildqualität, auf dem Display, nur speichern.

Sobald ich den Bildeintrag wieder frei bekomme, werde ich die Ausrüstung illustrieren.