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Mit etwas Glück ...
© Marko König
Mit etwas Glück ...
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https://naturfotografen-forum.de/data/o/5/27939/thumb.jpghttps://naturfotografen-forum.de/data/o/5/27939/image.jpg
kann man ab etwa Mai das Paarungsverhalten der Wolfsspinnen (hier Gattung Paradosa) beobachten. Dabei besteigt das Spinnenmännchen das Weibchen von vorne um mit den Kiefertastern die Geschlechtsöffnung des Weibchen auf der Unterseite des Hinterleibs zu erreichen. Diese werden bei Spinnen nämlich, was einmalig unter den Gliederfüßern ist, bis zur Geschlechtsreife in Übertragungsorgane für das Sperma umgewandelt. Ein fortpflanzungsbereites Männchen gibt einen Spermatropfen in ein kleines, zuvor gewebtes Netz. Mit Hilfe des birnenförmigen Fortsatzes an den Endgliedern der Kieferntaster wird der Spermatropfen wie mit einer Spritze aufgesogen und bis zur Kopulation in einem Samenschlauch gespeichert. Bei der Kopulation wird dann vom Männchen die in den Kiefertasterfortsätzen gespeicherte Samenflüssigkeit in die weibliche Geschlechtsöffnung abgegeben. Die Befruchtung der Eier erfolgt aber erst bei deren Ablage. Bis zu diesem Zeitpunkt werden die Samenzellen vom Weibchen gespeichert. Schaut man genau hin, und zählt die Beine einmal nach erkennt man, dass bei dem Männchen ein Bein fehlt. Spinnen sind bei Gefahr in der Lage an einer Sollbruchstelle ihre Gliedmaßen abzuwerfen. Ist das Tier noch nicht ausgewachsen und durchläuft noch Häutungen, wird das Bein nachgebildet - was bei diesem allerdings nicht der Fall ist.
Daten: Minolta X700; 3,5/100 Makro; Balgengerät; 3 Blitze; Velvia; Scan vom Dia
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